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Welche Formen der Darmkrebs-Früherkennung gibt es?

04Jul

Ab dem 50. - 55. Lebensjahr haben Patienten Anspruch auf eine jährliche Darmkrebsvorsorge. Diese Voruntersuchung sollte gewissenhaft wahrgenommen werden, denn Darmkrebs ist nach Brust- bzw. Prostatakrebs die zweithäufigste Krebserkrankung. Zudem entwickelt sich die Krankheit schleichend und kann lange Zeit beschwerdefrei verlaufen, weswegen die Vorsorge umso wichtiger ist. Und wie bei nahezu allen Krankheiten gilt natürlich auch hier: Je früher die Diagnose gestellt wird, desto größer ist die Chance auf Heilung. An dieser Stelle möchten wir auf verschiedene Untersuchungsmethoden eingehen.

Bluttest bzw. immunologischer Test

Hat sich im Darm tatsächlich ein Tumor entwickelt, kann es zu Blutbeimengungen im Stuhl kommen. Diese Beimengungen sind meist so gering, dass sie mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind. Deshalb werden die Stuhlproben im Labor untersucht, um mögliche Blutbestandteile sichtbar zu machen.

Bisher wurde von den Krankenkassen der chemisch-basiert Hämoccult-Test übernommen. Seit dem 01. April 2017 tritt an dessen Stelle nun der immunologische Stuhltest. Dieser ist spezifischer und somit genauer als der herkömmliche Hämoccult-Test, da er tatsächlich nur auf menschliche Blutbestandteile reagiert und somit nicht den Verzicht auf halbrohe Lebensmittel wie etwa Blutwurst in den Tagen vor und während der Stuhlprobenentnahme verlangt.

Trotz dieser recht einfachen Art einer ersten Untersuchung auf Veränderungen im Darm, folgen auf den Bluttest weiterführende Diagnostikmaßnahmen, wie etwa eine Darmspiegelung. Denn nicht nur Tumore können Blut absondern, sondern auch entzündliche Erkrankungen. Eine Abklärung ist wichtig, um eine geeignete Therapie anschließen zu können.

Kapselendoskopie: Eine Kamera auf Reisen

Eine Darmuntersuchung mittels Kapselendoskopie wird insbesondere zur Betrachtung des Dünndarms angewandt, da dieser während einer Darmspiegelung nur teilweise einsehbar ist. Die Untersuchung ist für den Patienten denkbar einfach: Die bonbongroße Kapsel wird geschluckt und macht auf ihrem Weg durch den Verdauungstrakt bis zu 60.000 Fotos, die an ein kleines Speichermedium gesendet werden, das der Patient am Gürtel trägt. Hat die Kapsel ihre Reise beendet, wird sie einfach ausgeschieden.

Der Nachteil dieser Art der Untersuchung zur Darmkrebsvorsorge liegt darin, dass keine Polypen (die harmlose – gutartige – Frühform eines Tumors) entfernt oder sonstige Gewebeproben entnommen werden können. In diesen Fällen und bei Unklarheiten ist eine Betrachtung des Darms mittels Koloskop unerlässlich und eine Darmspiegelung muss angeschlossen werden. Zudem wir die Methode von den Krankenkassen im Rahmen der Krebs-Früherkennung tendenziell nicht übernommen.

Die Darmspiegelung: Ungeliebt, aber effektiv!

Eine Darmspiegelung ist das Mittel der Wahl, wenn es um die Darmkrebsvorsorge geht. Mit Hilfe eines dünnen, biegsamen Schlauches, an dessen Ende eine winzige Kamera angebracht ist, kann der Arzt die Schleimhaut des Darms genau betrachten und bei Auffälligkeiten mit kleinen Untersuchungsinstrumenten Gewebeproben entnehmen oder Polypen sofort entfernen. Sie als Patient verschlafen die Untersuchung dank einer kurzen Sedierung und da mittlerweile CO2 statt Raumluft zur Aufblähung des Darms während der Untersuchung verwendet wird, sind Beschwerden wie Bauchschmerzen oder Blähungen stark zurückgegangen, denn CO2 kann vom Darm viel schneller aufgenommen und über die Lunge ausgeatmet werden.

Vielen Menschen bereitet das Abführen im Vorfeld der Untersuchung Kopfschmerzen. Trotz Verbesserung der geschmacklichen Komponente des Abführmittels ist es – zugegeben – nach wie vor kein kulinarisches Highlight, doch durch Kaltstellen der Lösung und Zugeben von Zitronensaft können sich die meisten Patienten sehr gut damit arrangieren und die Belastung für die Darmschleimhaut ist beim Abführen marginal. So stellt die Darmspiegelung nach wie vor die Untersuchung zur Krebsvorsorge dar, die sofortiges Handeln erlaubt und in der Regel sichere Diagnosestellungen ermöglicht. 

Infoline & Praxiszeiten

Infoline
Mo - Do08:00 - 20:00
Fr08:00 - 18:00
Praxiszeiten
Mo - Do08:00 - 17:00
Fr08:00 - 13:00
und nach Vereinbarung

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Viszeralchirurgen (Bauchchirurgie)
in München auf jameda
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