Skip to main content

Neu: Narbenlose Magenverkleinerung in München! Mehr dazu …

Weiche Leiste

Was ist eine "weiche Leiste" (Sportlerleiste)?

Der Begriff "weiche Leiste" bezeichnet die Vorstufe eines Leistenbruchs; unbehandelt geht die "weiche Leiste", auch Sportlerleiste genannt, fast immer in einen Leistenbruch über.

Leistenbruch  - Chirurgie-Zentrum Viszera München

Leistungssportler, vor allem Fußball- und Tennisspieler, leiden häufig unter Schmerzen in der Leiste, die durch eine Nervenreizung bei Belastung ausgelöst werden. In Wettkampfpausen lassen die Schmerzen typischerweise nach oder die Sportler sind völlig schmerzfrei.

Durch schnelle Richtungswechsel, Schuss mit außenrotiertem Bein und Ähnliches wird die Leiste beim Sport permanent belastet. Es kommt dabei zu einer Überdehnung der Hinterwand des Leistenkanals; die Überdehnung führt zur Nervenreizung, die schmerzhaft ist.

Die Diagnose einer "weichen Leiste" erfordert viel Erfahrung des Untersuchers, da die Abgrenzung zu einem bereits eingetretenen kleinen Leistenbruch schwierig ist. Der erfahrene Arzt tastet bei der Untersuchung eine Vorwölbung im Sinne einer Hinterwandschwäche des Leistenkanals, die von außen in aller Regel nicht sichtbar ist.

Neben der gezielten Erhebung der Krankengeschichte und der körperlichen Untersuchung ist besonders bei dieser Diagnose die Sonographie (Ultraschall) ein wichtiges Hilfsmittel.

Operation - ja oder nein?

Eine "weiche Leiste" sollte nur operiert werden, wenn sie Schmerzen verursacht oder wenn zusätzlich ein kleiner Leistenbruch vorliegt. Manchmal liegt bei einem Hochleistungssportler beidseits eine "weiche Leiste" vor, er hat aber zum Untersuchungszeitunkt nur einseitig Beschwerden. Dann sollte man mit ihm besprechen, ob eine Stabilisierung der Leistenhinterwand nur einseitig oder eventuell doch beidseits vorgenommen werden soll, um eine mögliche Zweitoperation in näherer Zukunft zu vermeiden.

Wahl des Operationsverfahrens

Welches Operationsverfahren in Abstimmung mit dem Patienten gewählt wird, hängt im Wesentlichen von der Größe des Befundes ab und davon, ob es sich um eine ein- oder beidseitige Operation handelt. Ziel aller Operationen ist eine Stabilisierung der Leistenhinterwand, entweder durch bestimmte Nahttechniken unter Verwendung von Eigengewebe oder durch das Einbringen ultraleichter Netze.

Bei einseitigem Befund kommt sowohl das Operationsverfahren nach Shouldice als auch die endoskopische Stabilisierung der Hinterwand mit ultraleichten Netzen in Betracht. Je größer der Befund, desto eher sollte ein endoskopisches Verfahren (TAPP- oder TEP-Technik) gewählt werden.

Bei beidseitigen Befunden sollte wenn möglich einem endoskopischen Verfahren der Vorzug gegeben werden, da beide Seiten über die gleichen Hautschnitte (10 mm und 5 mm) versorgt werden können. Beide endoskopischen Verfahren zeichnen sich durch eine nur wenige Tage dauernde Genesungsphase aus. Bei den endoskopischen Operationsverfahren ist die Gefahr eines erneuten Leistenbruchs an der gleichen Stelle im Vergleich zu allen anderen Verfahren am geringsten.

Nach der Operation

Die Operation kann ambulant oder stationär durchgeführt werden. Bei stationärer Aufnahme dauert der Klinikaufenthalt maximal ein bis zwei Tage. Leichte körperliche oder sportliche Aktivität, z.B. leichtes Lauftraining, ist nach wenigen Tagen möglich. Die Steigerung der Trainingsintensität erfolgt nach Rücksprache mit den behandelnden Ärzten und Physiotherapeuten.

Eine zu frühe Vollbelastung, z.B. beim Schusstraining oder in einer Wettkampfsituation, die den Erfolg der Operation gefährdet, ist bei den endoskopischen Verfahren nicht möglich. Bei diesen Verfahren wird nicht genäht, um die Leistenhinterwand zu stabilisieren, so dass auch keine Naht ausreißen kann. Die Kräfte werden über das ultraleichte Kunststoffnetz gleichmäßig verteilt.

 

Infoline & Praxiszeiten

Infoline
Mo - Do08:00 - 20:00
Fr08:00 - 18:00
Praxiszeiten
Mo - Do08:00 - 17:00
Fr08:00 - 13:00
und nach Vereinbarung

Wir informieren Sie gerne unverbindlich über unsere Behandlungsmöglichkeiten
Haben Sie Fragen? Dann vereinbaren Sie doch unverbindlich einen Termin in unserer Sprechstunde.
Wir stehen Ihnen gerne telefonisch unter Tel. +49 89 89 05 90 90 zur Verfügung. Oder füllen Sie einfach unser Kontaktformular aus und wir melden uns bei Ihnen.

Wir freuen uns, Ihnen Helfen zu können.

Ein Team von erfahrenen Spezialisten – allesamt renommierte Fachärzte –operiert in hervorragend ausgestatteten Kooperationskliniken mit modernster Technik, hochqualifiziertem Personal und nach neusten Methoden.

Sollte ein stationärer Aufenthalt notwendig sein, gestalten wir diesen so angenehm wie möglich für Sie in unseren komfortabel ausgestatteten Patientenzimmern. Unsere Spezialisten operieren in der Arabella-Klinik München und in der Herzogpark-Klinik München.

Kontaktformular

Ihr Geburtstag
Möchten Sie uns vorab eine Nachricht hinterlassen? Damit können wir schneller und gezielter auf Ihre Bedürfnisse eingehen. Tippen Sie einfach in dieses Feld.
Info

* Pflichtfelder

CAPTCHA
Diese Frage ist ein Test, der ausschließen soll, dass das Fomular von einer Maschine befüllt wird.
Image CAPTCHA
Bitte tragen Sie die Zeichen in dieses Feld ein.
Viszeralchirurgen (Bauchchirurgie)
in München auf jameda
Viszeralchirurgen (Bauchchirurgie)
in München auf jameda