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Tumore des Dickdarms - Darmkrebs

Darmkrebs kann an unterschiedlichen Stellen entstehen

Ein Tumor ist eine Neubildung von Körpergewebe. Es gibt gutartige (benigne) und bösartige (maligne) Tumoren.

Darmpolypen

Dickdarmkrebs - Magen-Darm München – Chirurgie-Zentrum ViszeraDarmpolypen sind Vorwölbungen der Darmschleimhaut, die in den Hohlraum des Dickdarms hineinragen. Sie können einzeln oder in großer Zahl vorkommen, gestielt sein oder breitbasig aufsitzend, und auch ihre Größe ist sehr unterschiedlich. Mehr als 95% der Darmpolypen sind so genannte Adenome: gutartige Wucherungen, die vom Drüsengewebe der Schleimhaut ausgehen. Adenome wachsen etwa einen Millimeter pro Jahr; ab einer bestimmten Größe können sie zu einem Karzinom, zu Darmkrebs, entarten. Die Wahrscheinlichkeit der Entartung steigt mit ihrer Größe.

Adenome kommen relativ häufig vor: Etwa 10 Prozent der Erwachsenen in Deutschland haben Darmpolypen, bei den über 60-Jährigen jeder Dritte.

Ursachen

Die Ursachen für die Entstehung von Darmpolypen sind nicht definitiv geklärt. Experten gehen davon aus, dass die Ernährung dabei eine wichtige Rolle spielt. Ein relativ hoher Anteil tierischer Fette und ein niedriger Anteil an Ballaststoffen in der Nahrung könnte die Entwicklung von Darmpolypen fördern. Dies würde auch erklären, warum Darmpolypen in Europa und den USA deutlich häufiger vorkommen als in Afrika und Asien.

Übergewicht, Alkohol und Rauchen werden ebenfalls als Faktoren eingeschätzt, die die Entstehung von Polypen fördern.

Einige Erbkrankheiten sind mit dem gehäuften Vorkommen von Darmpolypen und teilweise mit einem erheblich gesteigerten Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, verbunden: Hierzu zählen die familiäre adenomatöse Polyposis, das Gardner-Syndrom und das Peutz-Jeghers-Syndrom.

Beschwerden

Die meisten Darmpolypen verursachen keine Beschwerden, sie werden meist zufällig bei einer Darmspiegelung entdeckt. Größere Darmpolypen können allerdings zu den relativ unspezifischen Symptomen Durchfall, Verstopfung oder Schmerzen im Unterbauch führen. Auch Blut- und Schleimbeimengungen im Stuhl können die Folge von Polypen sein.

Therapie

Wegen der Gefahr der Entartung werden Darmpolypen grundsätzlich entfernt und feingeweblich untersucht. Die meisten Polypen können während der Darmspiegelung mit einer kleinen Schlinge umfasst und an ihrer Basis abgetragen werden. Bei sehr großen Polypen oder dichtstehenden Gruppen von Polypen kann eine Operation notwendig werden.

Vorbeugung

Wenn Sie auf eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung mit wenig tierischen Fetten achten, auf Rauch und übermäßigen Alkoholkonsum verzichten und sich möglichst viel bewegen, können Sie das Risiko, Darmpolypen zu bekommen, verringern; Sie können es aber nicht völlig ausschalten. Deshalb sollten Sie die Vorsorgeuntersuchungen, die die Krankenkasse bezahlt, wahrnehmen: Ab dem 50. Lebensjahr ein jährlicher Hämocculttest (Test auf verborgenes Blut im Stuhl) und ab dem 56. Lebensjahr eine Darmspiegelung. Beschwerden wie Blut im Stuhl oder andauernde Stuhlunregelmäßigkeiten sollten Sie auf jeden Fall abklären lassen.

Darmkrebs

Als Darmkrebs bezeichnet man bösartige Wucherungen der Schleimhaut des Dickdarms (Kolonkarzinom) und des Mastdarms (Rektumkarzinom). Zusammenfassend nennt man diese Erkrankungen kolorektale Karzinome. Darmkrebs kann grundsätzlich in allen Abschnitten des Dickdarms entstehen, kommt aber am häufigsten in den unteren Abschnitten des Dickdarms vor, den unteren 30 bis 40 Zentimetern.

Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebsart bei beiden Geschlechtern. Jährlich erkranken in Deutschland etwa 68.000 Frauen und Männer daran; Männer erkranken durchschnittlich mit 69 Jahren, Frauen mit 75 Jahren.

Ursachen und Risikofaktoren

Die Ursachen für die Entstehung von Krebs im Dickdarm und Mastdarm sind noch nicht vollständig geklärt. Experten gehen davon aus, dass verschiedene Faktoren für die Entstehung verantwortlich sind.

Die meisten Darmkrebserkrankungen entwickeln sich aus zunächst gutartigen Polypen, die in einem Prozess, der sich über einen Zeitraum von Jahren erstreckt, zu einem Karzinom entarten.

Durch die Veränderung (Mutation) bestimmter Abschnitte der Erbsubstanz (Gene) entstehen Krebszellen. Diese Genmutation kann angeboren sein oder im Lauf des Lebens durch Einwirkung äußerer Faktoren auf die Gene entstehen. Zu diesen Faktoren gehören chronische Entzündungen, Tabakrauch, starker Alkoholkonsum, eine fett- und fleischreiche Ernährung mit wenig Ballaststoffen, Bewegungsmangel und Übergewicht sowie radioaktive Strahlung und UV-Strahlen. - Experten schätzen, dass etwa 20-30% aller Darmkrebserkrankungen auf angeborene, vererbte Belastungen zurückgehen und die anderen 70-80% durch sogenannte sporadische (zufällige) Veränderungen der Gene im Lauf des Lebens erworben werden.

Ein erhöhtes Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, haben Menschen mit

  • bestimmten Darmpolypen
  • Familienangehörigen mit Darmkrebs oder Darmpolypen
  • chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
  • ungünstigen Lebensgewohnheiten wie fett- und fleischreiche Ernährung mit wenig Ballaststoffen, Rauchen, Alkoholkonsum, mangelnde Bewegung und Übergewicht

Was sind die Krankheitszeichen von Dickdarmkrebs?

Die Krankheit beginnt meist schleichend und mit sehr unspezifischen Beschwerden, die auch von anderen Erkrankungen verursacht sein könnten, wie Abgeschlagenheit, Gewichtsverlust oder Fieber.

Hinweise auf eine Geschwulst im Darm können lange anhaltende Verstopfung oder Durchfall, ein plötzlicher Wechsel der Stuhlgewohnheiten oder ein ständiger Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung sein. Eine Blutbeimengung im Stuhl ist zwar sehr häufig durch Hämorrhoiden verursacht, sollte Sie aber auf jeden Fall veranlassen, zum Arzt zu gehen. Denn Blut im Stuhl kann auch ein Symptom von Darmkrebs sein. Schmerzen im Bauchraum, bei Krebs des Mastdarms im Beckenbereich oder auch der Lendenwirbelsäule sind Spätsymptome.

Welche Untersuchungen werden durchgeführt?

Die wichtigste Untersuchung zur Früherkennung von Darmkrebs ist die Darmspiegelung (Koloskopie). Im Rahmen der Untersuchung können Gewebeproben entnommen und Polypen entfernt und anschließend feingeweblich untersucht werden. Wenn sich dabei Hinweise auf Darmkrebs ergeben, werden weitere Untersuchungen durchgeführt, um die Ausdehnung des Tumors festzustellen und zu untersuchen, ob sich bereits Tochtergeschwülste (Metastasen) gebildet haben. Zu diesen Untersuchungen gehören eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraums und eine Computertomographie von Brustkorb, Bauchraum und Becken.

Therapie

Die Behandlung des Colon und Rectum Carcinoms erfolgt heute interdisziplinär oder multimodal, das heißt, Spezialisten verschiedener Fachrichtungen bekämpfen den Tumor mit unterschiedlichen Therapien.

Im Zentrum der Behandlung steht immer noch die Chirurgie mit der operativen Entfernung des betroffenen Darmabschnittes und seiner Lymphknoten.  Dadurch wird der Primärtumor entfernt, ein drohender Darmverschluss oder andere  Komplikationen wie Blutung oder Darmdurchbruch behoben oder verhindert. Wie groß der Darmabschnitt, der entfernt wird, voraussichtlich sein wird, bespricht der Operateur mit dem Patienten.

Beim Rectum Carcinom (Mastdarmkrebs), wo es ja auch um die Erhaltung der Stuhlkontinenz geht, wird heute meist vor einer geplanten Operation eine Bestrahlung kombiniert mit einer Chemotherapie durchgeführt. Ziel ist es, den Tumor noch vor der Operation zu verkleinern oder zumindest in seiner Ausdehnung zu begrenzen. Diese Vorbehandlung dauert mehrere Wochen und wird ambulant durchgeführt.

Bei metastatischem Befall der Lymphknoten, die nach der Entfernung des Darmes zusammen mit dem Tumor mikroskopisch untersucht werden,  wird auch nach der Operation eine Chemotherapie (ebenfalls ambulant) notwendig, um eine weitere Tumorverbreitung zu verhindern.

In den meisten Fällen lässt sich heute selbst beim Rectum (Mastdarm)Carcinom ein dauerhafter künstlicher Ausgang verhindern. Nur noch bei direktem Befall des Schließmuskels durch den Tumor ist ein solcher Anus praeter (oder Stoma) erforderlich.

Darmkrebsvorsorge

Da die Erfolgsaussichten der Behandlung am größten sind, wenn die Krankheit früh erkannt wird, wird die Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen gegen Darmkrebs empfohlen. Ab dem 50. Lebensjahr steigt das Risiko für altersbedingten Darmkrebs an. Zum gesetzlichen Früherkennungsprogramm gehören in Deutschland für Männer und Frauen ab dem 50. Lebensjahr der Test auf verstecktes Blut im Stuhl (Okkultbluttest) und die Austastung des Mastdarms einmal jährlich. Ab dem 55. Lebensjahr bezahlen die Krankenkassen eine Darmspiegelung zur Vorsorge. Menschen mit einem familiären Darmkrebsrisiko müssen speziell betreut werden.

Infoline & Praxiszeiten

Infoline
Mo - Do08:00 - 20:00
Fr08:00 - 18:00
Praxiszeiten
Mo - Do08:00 - 17:00
Fr08:00 - 13:00
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Viszeralchirurgen (Bauchchirurgie)
in München auf jameda
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