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Verwachsungen

Verwachsungen (Adhäsionen)

Was sind Verwachsungen?

Magen-Darm München – Chirurgie-Zentrum - Viszera - ProktologieVerwachsungen sind bindegewebige Stränge zwischen Organen im Bauchraum oder zwischen einem Organ und der Bauchdecke, die normalerweise nicht verbunden sind. Sie können im gesamten Bauchraum auftreten und sind bei den Patienten sehr unterschiedlich ausgeprägt bezüglich ihrer Anzahl und Stärke.

Verwachsungen können angeboren oder erworben sein. Etwa 10% aller Menschen haben angeborene Verwachsungen in unterschiedlichem Ausmaß, 90% haben bei ihrer Geburt keine Verwachsungen.

Wie entstehen Verwachsungen?

Die genauen Ursachen von Verwachsungen sind noch nicht bekannt. Es wird davon ausgegangen, dass der erste Schritt für die Entstehung von Verwachsungen eine Schädigung des Bauchfells ist. Das Bauchfell (fachsprachlich Peritoneum) ist eine dünne, glatte Gewebeschicht, die den gesamten Bauch- und Beckenraum mit seinen Organen überzieht und voneinander abtrennt. Als Reaktion auf eine Schädigung des Bauchfells zum Beispiel durch eine Operation, eine Entzündung oder einen Fremdkörper bilden sich zum Schutz der geschädigten Stellen Verklebungen aus. Innerhalb von wenigen Tagen können diese noch von körpereigenen Substanzen aufgelöst werden. Wenn dies nicht geschieht, kommt es zur Umbildung der Verklebungen in feste, bindegewebige Verwachsungen: Die Organe des Bauch- und Beckenraums, beispielsweise Darmschlingen, können aneinander oder an das Bauchfell fixiert werden.

Welche Beschwerden können bei Verwachsungen auftreten?

Die meisten Verwachsungen bleiben von den Patienten unbemerkt. Wenn sie zu Symptomen führen, sind es häufig Bauchschmerzen, die immer wieder auftreten, Verstopfung, die über eine längere Zeit andauert, Durchfälle und Blähungen. Wenn Verwachsungen den Darm einengen, kann es auch zum Darmverschluss kommen.

Verwachsungen im kleinen Becken können bei Frauen unter anderem zu verstärkten Menstruationsbeschwerden führen. Wenn die Eierstöcke oder die Eileiter betroffen sind, kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigt sein.

Welche Untersuchungen führen zur Diagnose?

Die Diagnose ist meist nicht einfach. Einzelne und größere Verwachsungsstränge können gelegentlich mit dem Ultraschall erkannt werden. Wesentliche Untersuchungsmethoden bei Verdacht auf Verwachsungen sind die Darmspiegelung (Koloskopie), die Darstellung des Dünndarms mit Kontrastmittel und die Computertomographie. Mit allen diesen Techniken werden Verwachsungen aber nur indirekt wiedergegeben. Eine konkrete Darstellung von Verwachsungen ist mit nicht-invasiven Untersuchungen nicht möglich.

Wann empfehlen wir eine Operation?

Magen-Darm/Proktologie München – Chirurgie-Zentrum - ViszeraWenn die Patienten unter wiederkehrenden starken Beschwerden leiden, können die Verwachsungen operativ durchtrennt werden. Diese Operation wird Adhäsiolyse genannt.

Früher waren die Chirurgen bei der Erwägung dieser Operation sehr zurückhaltend, weil danach häufig neue Verwachsungen entstehen. Wenn die Adhäsiolyse jedoch laparoskopisch (mittels Bauchspiegelung, minimalinvasiv) durchgeführt wird, sind Verwachsungen danach sehr viel seltener.

Bei der laparoskopischen Adhäsiolyse werden im Bereich des Bauchnabels und im Unterbauch, ggf. im Mittelbauch sehr kleine Hautschnitte gesetzt. Durch diese Schnitte werden die Arbeitskanäle für das Endoskop mit der Optik und die nötigen Instrumente eingebracht. Der Bauchraum wird mit Gas (Kohlendioxid) gefüllt. Dadurch hebt sich die Bauchdecke, so dass der Bauchraum eingesehen und mit den Instrumenten gearbeitet werden kann.

Auf einem Monitor sieht der Operateur das Operationsgebiet und kann den Bauchraum nach Verwachsungen und möglichen weiteren Befunden durchsuchen. Wenn der Operateur Verwachsungen findet, schneidet er sie mit einer Schere durch.

Ziel der Operation ist die vollständige Lösung aller Verwachsungen im Bauchraum. Bei einigen Patienten sind die Verwachsungen allerdings so ausgeprägt, dass nicht alle gelöst werden können oder eventuell zu einer offenen Operationstechnik gewechselt werden muss.

Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt.

 

Infoline & Praxiszeiten

Infoline
Mo - Do08:00 - 20:00
Fr08:00 - 18:00
Praxiszeiten
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Fr08:00 - 13:00
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Viszeralchirurgen (Bauchchirurgie)
in München auf jameda
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