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Neu: Narbenlose Magenverkleinerung in München! Mehr dazu …

Magenbypass-OP in München: wie wird der Magenbypass operiert?

Bei der Magenbypass-Operation handelt es sich um eine operative Therapiemöglichkeit um Gewicht zu verlieren. Normalerweise gelangt der vorverdaute Speisebrei durch den Magen in den Zwölffingerdarm und wird dort mit den Verdauungssäften aus Bauchspeicheldrüse und Galle verwertet.

Bei der Durchführung einer Magenbypass-Operation wird das Volumen des Magens auf etwa 25 ml reduziert. Aus Bauchspeicheldrüse und Galle werden die Verdauungssäfte so umgeleitet, dass sie erst weiter unten in den Darm fließen. Durch diese Magenverkleinerung während einer Magenbypass-Operation wird beim Patienten zum einen ein sehr frühes Sättigungsgefühl erzielt und zum anderen nimmt der Körper durch die Umleitung der Verdauungssäfte erheblich weniger Fett auf.
Zu beachten ist, dass mit einem Magenbypass auch die Aufnahme von Nährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen verringert wird. Dieses Defizit muss durch die Einnahme bestimmter Nahrungsergänzungsmittel entsprechend kompensiert werden. Innerhalb der ersten zwei Jahre nach der Magenbypass-Operation verlieren die Patienten durchschnittlich 65-70% ihres Übergewichts.

Wer profitiert vom Magenbypass?

In der Regel erzielen Menschen mit Übergewicht ab einem BMI von 40 kg/m2 den größten Nutzen von der Operation.

Weiterhin wird diese Therapiemöglichkeit empfohlen, wenn das Übergewicht vor allem durch den Genuss von süßen Getränken verursacht ist, und der Patient Schwierigkeiten mit der Selbstkontrolle hat.

Welche Kosten sind zu erwarten?

Falls die Krankenkasse die Kosten für Ihre Operation nicht übernimmt, ist für diese mit Kosten von ca. 10.000 € zu rechnen.

Wie wird der Magenbypass operiert?

Durch die Magenbypass-Operation wird ein großer Teil des Magens und ein Stück des Dünndarms, in den die Verdauungssäfte aus Bauchspeicheldrüse und Galle fließen, heraus genommen und erst später wieder seitlich an den Dünndarm angenäht. Der Restmagen und der Restdünndarm werden wieder miteinander verbunden. Somit wird die Nahrungspassage verkürzt und es wird weniger Nahrung verdaut. Durch die Umleitung der Verdauungssäfte, die zur Fettverdauung nötig sind, kommt es vor allem zu einer deutlich reduzierten Fettaufnahme.

Der Magenbypass wird in der Regel im Rahmen einer Bauchspiegelung (Laparoskopie) durchgeführt. Der Patient befindet sich dabei unter einer Vollnarkose.

Bei der Magenbypass-Operation wird der Magen knapp unterhalb des Mageneingangs durchtrennt. Es bleibt ein Restmagen mit einem Fassungsvolumen von ca. 15-20 ml bestehen.

Der abgetrennte größere Magenrest wird zusammen mit dem sich anschließenden Abschnitt des Dünndarms, in den die Verdauungssäfte aus Bauchspeicheldrüse und Galle münden, ca. 50 cm hinter dem Zwölffingerdarm abgetrennt (sog. biliopankreatischer Schenkel).

Der kleine Restmagen wird mit dem restlichen Dünndarm verbunden, so dass die Nahrungspassage zwar verkürzt, aber ansonsten ungestört bleibt (sog. alimentärer Schenkel). Schließlich wird der Verdauungsschenkel ca. 100 cm hinter der "neuen" Magen-Dünndarmverbindung seitlich wieder angenäht, so dass die Verdauungssäfte erst später in den Darm fließen. Dadurch wird die Fettverdauung um ca. 40% reduziert.

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Wie lange dauern Operation und Klinikaufenthalt?

Der Eingriff dauert ca. 1 - 1,5 Stunden. Der anschließende stationäre Aufenthalt beläuft sich in der Regel auf ca 5 Tage.

Welche Komplikationen kann es bei einem Magenbypass geben?

Schwere Komplikationen treten bei 10-20% der Patienten auf.

Die schwerwiegendste Komplikation ist der Nahtbruch zwischen den neu geschaffenen Darmverbindungen. Wird der Nahtbruch nicht sofort bemerkt, kann es zu einer lebensbedrohlichen Bauchfellentzündung kommen.

Kann ein Nahtbruch nicht mittels einer Bauchspiegelung verschlossen werden, so muss das Loch im Rahmen einer aufwändigen Nachoperation geschlossen werden.

Der stationäre Aufenthalt wird durch die Komplikation deutlich verlängert. Je nach Schwere der Komplikationen ist auch eine Behandlung auf der Intensivstation notwendig.

Insgesamt ist das Komplikationsrisiko während und nach der Operation bei der Magenbypass-Operation im Vergleich zum Magenband und der Schlauchmagenbildung am höchsten.

Wie geht es nach der Magenbypass Operation weiter?

Der Nahrungsaufbau nach der Operation erfolgt in mehreren Phasen, die individuell mit dem Arzt und der Ernährungsberatung eingeleitet werden.

Wenn die Patienten nach der Operation ihre Diätanweisungen nicht einhalten, kann es aufgrund der eingeschränkten Verdauungsmöglichkeit zu einem so genannten Dumping-Syndrom kommen. Das Dumping-Syndrom macht sich zum Beispiel durch ein Druckgefühl im Oberbauch, Schweißausbruch und ggf. Übelkeit und Erbrechen bemerkbar. Darüber hinaus kann fetthaltige Nahrung zu übelriechenden Fettstühlen mit Blähungen und Durchfall führen.

Durch die bleibende Veränderung des Verdauungstraktes nimmt die Aufnahme von Vitaminen und Spurenelementen ab. Daher muss eine lebenslange Ergänzungstherapie mit Vitaminen und Spurenelementen eingehalten werden.

Erfolgsaussichten der Behandlung

Die grundlegenden Veränderungen am Verdauungstrakt bei der Magenbypass-Operation führen zu einer zuverlässigen Gewichtsreduzierung innerhalb der ersten zwei Jahre nach der Operation. Die Patienten verlieren im Durchschnitt 65-70% ihres Übergewichts.

Wichtig für den Erfolg der Therapie ist vor allem die Motivation des Einzelnen.

 

Infoline & Praxiszeiten

Infoline
Mo - Do08:00 - 18:00
Fr08:00 - 16:00
Praxiszeiten
Mo - Do08:00 - 17:00
Fr08:00 - 13:00
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Viszeralchirurgen (Bauchchirurgie)
in München auf jameda