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Sodbrennen ade!

04.03.2013

Wie das LiNX-Magnetsystem meiner Refluxkrankheit den Garaus machte

Statistiken zeigen, dass immer mehr Menschen in Deutschland an Sodbrennen leiden. Dass man diese Krankheit aber durchaus heilen kann, soll Ihnen nachfolgender Erfahrungsbericht zeigen.

Viele kennen sicherlich das Gefühl des Sodbrennens. Man hat eine fettige Mahlzeit oder vielleicht einen Fruchtsaft zu sich genommen, und verspürt dann kurz darauf hinter dem Brustbein ein unangenehmes Brennen. Ursache ist hierbei meist der Rückfluss von der stark sauren Magensäure in die Speiseröhre. Umso störender wird es, wenn dieses Problem regelmäßig auftritt. Der Autor dieses Textes hat bereits seit der frühen Kindheit eine chronische Refluxerkrankung und kann auf eine strapazierende Geschichte zu diesem Thema zurückblicken, die mehr als 20 Jahre umfasst.

Mein Erfahrungsbericht

Angefangen hat es bereits im Alter von nur 5 Jahren, als meine Mutter bei mir die ersten Symptome bemerkte. Es fiel auf, dass ich kurze Zeit nach dem Essen stets Magenbeschwerden in Form von Schmerzen oder Sodbrennen hatte. Allerdings blieb es nicht nur bei diesen Symptomen, sondern es bestand auch damals schon das Problem, dass sich der Mageninhalt bis zur Mundhöhle aufstoßen ließ.

Unzählige Arztbesuche folgten, aber die einzige Lösung bestand lediglich in der Form von Medikamenten, die zumindest das Auftreten von Sodbrennen eindämmen sollten. Das half zwar den Schmerz zu lindern, allerdings hat man nicht nach jeder Mahlzeit eine Tablette griffbereit. Um dieses Problem also bereits im Vorfeld zu verhindern, gab es nur eine wirksame Methode. Nämlich den Verzicht auf „gefährliche“ Lebensmittel, die das Sodbrennen verstärkt hervorrufen. Dazu zählten Butter, Sahne, Milch, Fruchtsäfte, fettige Speisen, und weitere Köstlichkeiten. Einen zuverlässigen Schutz stellte dies aber leider auch nicht dar, da manchmal bereits schon ein einfaches Glas Wasser Sodbrennen auslösen konnte. Gegen das Aufstoßen von Mageninhalt hingegen war leider kein Kraut gewachsen. Nicht nur, dass der Schmerz der Refluxkrankheit einem die Nerven raubt, er kann auch noch die Lebensqualität stark einschränken.

Diagnose und Krankheitsverlauf

Bei meiner ersten Magenspiegelung im Alter von 15 Jahren gab es dann zumindest Gewissheit, woran nun das Problem genau liegt. Es wurde bei mir eine Refluxösophagitis und ein Klaffen der Cardia festgestellt. Oder laienhaft ausgedrückt: eine entzündliche Erkrankung der Speiseröhre, die durch den Rückfluss von Magensäure hervorgerufen wird, sowie ein schlecht funktionierender Schließmuskel am Mageneingang.

Die folgenden Jahre waren geprägt von der Einnahme säurehemmender Medikamente nach jeder Mahlzeit, sowie ein eingeschränkter Speiseplan. Am Schlimmsten waren dann die letzten 2 Jahre meiner Erkrankung. Bei einer Magenspiegelung stellte sich damals heraus, dass sich durch den dauernden Reflux eine Magenschleimhaut in meiner Speiseröhre gebildet hatte. Selbst „harmlose“ Speisen konnten schon Sodbrennen auslösen. An einen ruhigen Schlaf war  deswegen nicht mehr zu denken. Die meiste Zeit lag ich deswegen im Bett auf der Seite, damit das Sodbrennen zumindest beim Einschlafen nicht stört. Besonders unangenehm war es, wenn während des Schlafens Speisebrei bis zur Kehle zurücklief, und ich dann unsanft durch das Einatmen selbigen aufgewacht bin. An dieser Stelle war mir dann bewusst: Es muss etwas getan werden!

Heilungsmethoden

Bei der nächsten Routine-Magenspiegelung fragte ich also den zuständigen Arzt nach Heilungschancen, dieser entmutigte mich allerdings gleich wieder. Die damaligen Methoden bestanden darin, den Schließmuskel beim Magen mit einer Art Netz zu verengen. Allerdings war die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich nach solch einer Operation Schluckbeschwerden bis ans Lebensende einstellten. Zudem könnten auch Komplikationen in der Verträglichkeit auftreten. Also nicht wirklich eine angenehme Alternative.

Per Zufall erfuhr ich dann etwa zur gleichen Zeit von einer neueren und besseren Heilungsmethode, und zwar dem Linx-Magnetsystem. Es handelte sich hierbei um eine Titan-Perlenkette mit Magnetkern, die um den Mageneingang gelegt wird und diesen dann besser verschließt. Sämtliche Nachteile bisherige Methoden waren bei dieser nicht vorhanden. Die Operation erfolgt durch ein paar kleine Einschnitte am Bauch, und sollte es doch mal Probleme geben, lässt sich das Linx-Refluxsystem ebenso einfach wieder entfernen. Kurzerhand entschloss ich mich für diese Methode.

Die LiNX-Operation

Im August 2012 war es dann soweit. Ich hatte bei der „VISZERA Bauchchirurgie“ in München einen Termin für besagte Operation. Der einstündige Eingriff wird unter Vollnarkose und mittels Laparoskopie durchgeführt. Es verlief relativ angenehm, so dass ich bereits am Nachmittag schon wieder auf den Beinen war und bereits was Essen konnte. Dennoch sollte ich noch vorsichtshalber bis zu 4 Tage im Krankenhaus unter Beobachtung bleiben. Die Pflege der Wunden stellte sich als relativ einfach dar, da man lediglich beim Duschen aufpassen musste, dass der Verband nicht nass wurde. Auch das spätere Ziehen der Nähte vom Hausarzt war problemlos und schmerzfrei. Schmerzen hatte ich eigentlich nur für eine kurze Zeitspanne direkt nach der OP, als ich von der Narkose aufgewacht bin. Diese waren  am ehesten mit leichten bis mittleren Bauchschmerzen zu vergleichen.

Nach der OP

Als ich nach dem Eingriff wieder zuhause und alles gut verheilt war, probierte ich ein paar Speisen und Getränke aus. Ohne lange um den heißen Brei herumzureden: Ja, es funktioniert! Und zwar bestens.

Ich war plötzlich heute auf morgen komplett beschwerdefrei, dank des Linx-Magnetsystems. Nicht nur, dass das Sodbrennen Vergangenheit war, auch das tägliche Aufstoßen von Speisebrei in die Mundhöhle war Geschichte.

Endlich konnte ich ein Glas Wein trinken, ohne dass beim Runterschlucken jeder Zentimeter meiner Speiseröhre zum Brennen anfing. Auch Milch, Sahne, Butter, Fruchtsäfte, und weitere Schmackhaftigkeiten stellten keine Probleme mehr dar. Die einzigen „Beschwerden“, die nach der OP auftaten, waren die temporären Schluckbeschwerden. Wie vom Ärzte-Team vorhergesagt, traten diese in der 4ten bis 8ten Woche nach dem Eingriff auf. Als störend empfand ich diesen Zeitraum dennoch nicht, da man lediglich etwas länger kauen musste, um diese Beschwerden zu minimieren.

Fazit

Mein ganzes Magentabletten-Repertoire ist erfreulicherweise nutzlos geworden und wurde kurzerhand von mir im Bekanntenkreis verschenkt. „Der einzige Nachteil des Linx-Systems“, muss ich schmunzelnd hinzufügen, ist, „dass man wahrscheinlich ein paar Kilo zunehmen wird, weil man endlich alles essen darf“.

Ich kann diese Methode guten Herzens jedem empfehlen, der ebenso eine strapazierende Geschichte mit seinen Magen hat. Das Lebensgefühl steigt dadurch ungemein. Der Eingriff ist relativ schmerzfrei und es entstehen nur kleine Narben, die sich auch ohne Sommerbräune kaum bemerkbar machen. Von daher gilt: Essen gut, alles gut!

Infoline & Praxiszeiten

Infoline
Mo - Do08:00 - 18:00
Fr08:00 - 16:00
Praxiszeiten
Mo - Do08:00 - 17:00
Fr08:00 - 13:00
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Viszeralchirurgen (Bauchchirurgie)
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