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Proktologische Krankheitsbilder – für manche ein Tabuthema

12März

Es gibt Betroffene, die an einer Enddarmerkrankung leiden, es jedoch als unangenehm empfinden, mit einem Arzt darüber zu sprechen. Dabei ist es so wichtig, frühzeitig einen Arzt aufzusuchen, falls Beschwerden an Gesäß und After auftreten.     

Das Hämorrhoidalleiden

Grundsätzlich gehören Hämorrhoiden zur Anatomie des menschlichen Körpers und zu einem wichtigen Bestandteil des Enddarms. Jeder hat sie. Es handelt sich dabei um knotenförmige Schwellkörper, die sich mit Blut füllen, anschwellen und zur Abdichtung des Afters dienen. Erst krankhafte Veränderungen führen zum sogenannten Hämorrhoidalleiden. Schätzungsweise jeder Zweite leidet zumindest einmal im Laufe seines Lebens darunter. Häufige Ursache dafür sind zu wenig Bewegung und sitzende Tätigkeiten, eine ballaststoffarme Ernährung, zu wenig Flüssigkeitszufuhr und falsches Stuhlverhalten. Letzteres bedeutet, dass wir eigentlich falsch auf der Toilette sitzen. Mit den Füßen am Boden und in gebückter Haltung entsteht ein Knick im Darm und das führt dazu, dass sich der Darm nicht schnell und vollständig entleert. Daher wird beim Stuhlgang gedrückt und gepresst.        

Hämorrhoiden sollte man nicht aussitzen

Wenn es am After brennt, juckt, schmerzt oder sogar blutet, dann muss man abklären lassen, ob es sich um ein Hämorrhoidenleiden handelt. Bei dieser Erkrankung gibt es drei Stufen, die sich in Ausprägung und Therapie unterscheiden. Bei Hämorrhoiden der Stufe 1 handelt es sich um vergrößerte Polster im Analkanal. Hier kann man mittels ambulanter Verödung in Verbindung mit einer lokalen Salbentherapie und Stuhlregulation Abhilfe schaffen. Bei Hämorrhoiden der Stufe 2 handelt es sich um vorfallende Polster aus dem Analkanal, die sich spontan wieder zurückziehen. Hier erfolgt eine Behandlung mittels ambulanter Gummibandligatur oder Verödung. Bei Stufe 3 handelt es sich um aus dem Analkanal vorfallende Polster, die mit der Hand zurückgeschoben werden müssen. Hier ist eine operative, minimalinvasive Behandlung notwendig.

Es sind nicht immer Hämorrhoiden

Es müssen aber nicht immer Hämorrhoiden schuld sein. Manchmal haben starke Schmerzen während und nach dem Stuhlgang ihre Ursache in einem Riss, der im Analkanal gelegenen Haut. Man spricht hier von einer Analfissur. Bei frühzeitiger Behandlung mit entsprechenden Salben, kann eine Chronifizierung und eine dann erforderliche Operation vermieden werden. Eine andere Erscheinung sind Analfisteln oder Analabszesse. Die Behandlung beider erfolgt operativ, häufig zunächst notfallmäßig. Beim sogenannten Rektumprolaps tritt der Mastdarm aus dem Anus. Auch hier erfolgt die Behandlung in der Regel operativ. Je nach Ausprägung stehen Verfahren durch den After oder minimal-invasiv durch die Bauchhöhle zur Verfügung. Und dann gibt es noch funktionelle Störungen, wie Stuhlinkontinenz oder Stuhlentleerungsstörungen. Auch diese behandelt der Proktologe.   

Fazit: Es gibt also die verschiedensten Erkrankungen am Enddarm. Auch sind die Ursachen vielfältig und es ist erforderlich, diese diagnostisch herauszuarbeiten. Wir sind bei Beschwerden gerne für Sie da!    

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Viszeralchirurgen (Bauchchirurgie)
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