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Hilfe bei Sodbrennen und der Refluxkrankheit

18Mai

Viele kennen das brennende Gefühl in der Speiseröhre nach sehr fettigen Speisen, bei erhöhtem Stress oder schlicht bei ausgeprägtem Hungergefühl. Im Zuge des Sodbrennens steigt oftmals Magensäure oder halb verdaute Nahrung mit in die Speiseröhre auf. Dieser unangenehme Rückfluss legt sich in der Regel von selbst, sobald die Nahrung verdaut wird, der Stress zurückgeht oder eine kleine Mahlzeit den Magen beschäftigt. Es gibt jedoch auch Menschen, die mehr oder weniger dauerhaft unter Sodbrennen und einem damit einhergehenden Reflux leiden. Wie Sodbrennen entsteht, was bei leichten Beschwerden getan werden kann und welche Therapiemöglichkeiten es bei der Refluxkrankheit gibt, erklären wir im Folgenden.

Wie entsteht Sodbrennen?

Am Sodbrennen ist zunächst die Magensäure schuld, denn diese enthält einen kleinen Anteil Salzsäure, welche das Verdauen von Speisen überhaupt möglich macht. Um den Magen selbst vor der Säure zu schützen, ist dieser mit einer Schleimhaut ausgestattet. Normalerweise besteht hier ein gesundes Gleichgewicht zwischen Magensäure und Schleimhaut, sodass Nahrungsmittel ohne Probleme verdaut werden können. Durch Stress oder bestimmte Medikamente kann es jedoch zu einer Schädigung der Schleimhaut kommen und Magenschmerzen sind die Folge. Wer sehr üppige Mahlzeiten zu sich genommen hat, treibt hingegen die Magensäure-Produktion in die Höhe und so kommt es durch einen Rückfluss (Reflux) oftmals zu einer Reizung der Speiseröhre, die dann das für Sodbrennen typische Brennen verursacht.

Welche Auslöser für Sodbrennen gibt es?

Neben bereits angesprochenem Stress und fettigen Nahrungsmitteln, können auch Alkohol und Nikotin sowie Medikamente das Entstehen von Sodbrennen begünstigen. Auch klagen Schwangere oft über Sodbrennen. Dies hängt einerseits mit verschiedenen Hormonen zusammen, die dafür sorgen, dass der untere Schließmuskel der Speiseröhre nicht mehr richtig abschließt, andererseits nimmt das Ungeborene dem Magen mit zunehmender Größe Platz weg. So kann Magensäure noch leichter in die Speiseröhre gelangen.

Was hilft gegen temporäres Sodbrennen?

Nicht immer muss bei Sodbrennen sofort ein Magensäureblocker eingenommen werden. Wer nur selten an Sodbrennen leidet, kann in der akuten Situation magenberuhigende Tees, etwa mit Salbei oder Fenchel, trinken. Wasser ohne Kohlensäure ist ebenfalls eine Möglichkeit, das Brennen zu beruhigen, denn dieses verdünnt die Magensäure. In den meisten Fällen ist Bewegung bei Sodbrennen die bessere Wahl, im Gegensatz zu einem Verdauungsschlaf, denn im Liegen kann die Magensäure leichter in die Speiseröhre steigen. Zudem kurbelt Bewegung die Verdauung an.

Es gibt zahlreiche Hausmittel zur Behandlung von Sodbrennen, von Kartoffelbrei, über den Verzehr von Nüssen und Mandeln, bis hin zu Kaugummi kauen, um den Speichelfluss anzuregen. Der tatsächliche Nutzen dieser Hausmittel ist meist nicht bewiesen, doch wer keine Medikamente einnehmen möchte, findet vielleicht so eine passende Hausmittel-Therapie, denn „das“ Hausmittel, das jedem hilft, gibt es hier leider nicht. Generell ist eine Dokumentation der Ernährung oder Stressbelastung sinnvoll, um Auslöser für das Sodbrennen zu erkennen und in Zukunft zu umgehen.

Die Refluxkrankheit: Wiederkehrendes Sodbrennen

Tritt Sodbrennen häufiger als zweimal pro Woche auf, liegt die Vermutung nahe, dass eine Refluxerkrankung vorliegt. Hierbei ist in der Regel der untere Schließmuskel der Speiseröhre, der den Magen nach oben hin verschließt, in seiner Funktion beeinträchtigt und kann so den Rückfluss der Magensäure in die Speiseröhre nicht mehr verhindern. Die Refluxkrankheit kann mit einer Entzündung der Speiseröhre einhergehen, Speiseröhrenkrebs auslösen und sich auch auf die Atemwege auswirken. Herbeigeführt wird eine Refluxkrankheit meist durch Übergewicht, bestimmte Medikamente oder den übermäßigen Konsum von Alkohol. Bringt eine Änderung der Lebensweise nicht den gewünschten Effekt, kann ein entsprechender Eingriff das Leben der Betroffenen deutlich verbessern.

Das LINX™-Reflux-Managementsystem bietet schnelle Hilfe

Das LINX™-Reflux-Managementsystem stärkt den Schließmuskel der Speiseröhre, indem eine Art Perlenkette in laparoskopischem Verfahren um das untere Ende der Speiseröhre gelegt wird. Dieser dehnbare Ring besteht aus Titan-Perlen und ist daher gut verträglich. Die darauf angebrachten Perlen üben eine leichte magnetische Anziehungskraft aufeinander aus, die dafür sorgt, dass die Speiseröhre gegenüber dem Magen verschlossen bleibt. Nimmt der Patient Nahrung auf, kann diese die Passage jedoch ohne weiteres überwinden, da sich die Kette entsprechend aufdehnt. So kann auch ein erhöhter Druck im Magen durch Aufstoßen nach wie vor ausgeglichen werden, wobei die Magensäure im Magen verbleibt. So entgeht die Speiseröhre einer anhaltenden Reizung und die Patienten müssen nicht nach nahezu jeder Mahlzeit Saures Aufstoßen und das charakteristische Brennen am unteren Ende der Speiseröhre am Übergang zum Eingang des Magens fürchten.

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Viszeralchirurgen (Bauchchirurgie)
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