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Venenleiden: Das sollten Sie über die Erkrankung wissen

19Apr

Anlässlich des Deutschen Venentags am 21. April möchten wir die Chance nutzen und über das Volksleiden aufklären. An Krampfadern leidet beispielsweise jeder sechste Mann und jede fünfte Frau in Deutschland.  Insgesamt haben 30 Prozent der Deutschen ein Krampfaderleiden. Ganze 90 Prozent der Erwachsenen zeigen ein verändertes Venensystem. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Neben einer genetischen Veranlagung, spielen auch das Alter, Bewegungsmangel und Übergewicht eine Rolle.

Venenerkrankung: Das sind die Risikofaktoren

Die häufigsten Risikofaktoren für die Entstehung einer Venenerkrankung sind eine erbliche Veranlagung, das Geschlecht und zunehmendes Alter. Aber auch Lebensstilfaktoren wie Bewegungsmangel oder Übergewicht tragen zur Entstehung bei.

Wenn Mutter und Vater an Krampfadern leiden, haben Kinder eine 90prozentige Wahrscheinlichkeit im mittleren Lebensalter auch Krampfadern zu entwickeln. Wer nicht erblich vorbelastet ist, hat immer noch ein Risiko von 20 Prozent.[1]

Je älter man wird, desto mehr verliert das Gewebe an Elastizität. Diese Entwicklung betrifft nicht nur die Haut, sondern gilt auch für die Venen.

Wer im Alltag lange stehen oder sitzen muss, riskiert, dass sich das Blut in den Venen staut. Auf diese Weise ist der Rücktransport des Blutes zum Herzen gestört. Sie können Ihre Venen durch regelmäßige Bewegung oder Hochlegen der Beine entlasten. Körperliche Betätigung – egal ob Sport oder einfach nur spazieren gehen – aktiviert die Muskelpumpe und unterstützt so den Rücktransport des Blutes zum Herzen.

Wenn Sie zu viele Kilos auf den Hüften haben, können Sie die Entstehung einer chronischen Venenerkrankung fördern. Durch das Übergewicht kann es in den Beinvenen zu einem Bluthochdruck kommen. Bluthochdruck ist ein Risikofaktor für Venenentzündungen.

Der Glaube, dass Frauen häufiger von einer Venenerkrankung betroffen sind, ist weit verbreitet. Fakt ist allerdings nur, dass Krampfadern im mittleren Alter bei Frauen häufiger vorkommen. Der Grund dafür sind wahrscheinlich hormonelle Einflüsse, da das Erkrankungsrisiko mit der Anzahl vorausgegangener Schwangerschaften steigt.

Wie entsteht eine Venenerkrankung?

Für die Entstehung einer Venenerkrankung ist gestautes Blut ein Risikofaktor. Mit der Zeit sind die Venen weniger elastisch, die Venenklappen verschleißen oder die Muskelpumpe arbeitet nicht richtig, sodass das Blut nur schwer zurück zum Herz strömen kann.

Wenn der Druck des Blutes auf die Venenwand anhält, löst das eine Entzündungsreaktion im Bereich der kleinsten Venen aus, die für die Mikrozirkulation wichtig sind. Im Mittelpunkt der Entzündung steht das sogenannte Endothel. Es kleidet die Venen von innen aus und wird bei einer Entzündung durchlässiger für Blut und Flüssigkeiten. Wenn Flüssigkeit dann in das umliegende Beingewebe austritt, entstehen Ödeme. Man bezeichnet das umgangssprachlich auch als „Wasser in den Beinen“.

Die Ödeme stören im weiteren Verlauf die Mikrozirkulation. Das Beingewebe (Haut, Muskel, Venen) kann so nicht mehr richtig mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden.

Stadien & Symptome einer Venenerkrankung

Bei einem Venenleiden handelt es sich um eine Erkrankung, die immer weiter fortschreitet. In der Medizin unterscheidet man sechs unterschiedliche Stadien.

Stadium 1: Besenreiser

Als Besenreiser bezeichnet man sichtbare, kleine Venen in der oberen Hautschicht. Sie zeigen eine netzartige und fächerförmige Struktur. Für viele sind sie nur ein kosmetisches Problem. Doch wenn die Besenreiser von müden, schweren Beinen begleitet sind, kann das auf ein ernst zu nehmendes Venenleiden hindeuten.

Stadium 2: Krampfadern

Sind die Venen krankhaft erweitert und verhärtet, spricht man von Krampfadern. Der Fachmann nennt sie auch Varizen oder Varikosis.

Liegen Krampfadern vor, schließen die Venenklappen nicht mehr richtig, sodass das Blut immer wieder in die Beine zurückfließt. Dort kommt es in der Folge zu einem erhöhten Druck auf die Venenwände und zu Entzündungen. Die Venenwände werden durchlässig.

Stadium 3: Beinschwellung

Kommt es zu einer Entzündung, schickt der Körper Immunzellen an den Entzündungsort. Damit die Immunzellen in die betroffenen Venen gelangen, öffnen sich Zellen in der Venenwand. Die Venenwand wird durchlässig und Blut kann in das Gewebe austreten. Das Bein schwillt in der Folge an und es kommt zu einem Ödem.

Stadium 4: Hautveränderungen

Die Flüssigkeitsansammlungen im Bein ziehen auch Hautveränderungen nach sich. Weil der rote Blutfarbstoff nicht ausreichend abgebaut wir, verfärbt sich das Bein. Diese Verfärbungen bilden sich nicht mehr zurück.

Stadium 5 & 6: Unterschenkelgeschwür

Bleibt die Entzündung im Bein bestehen, sterben immer mehr Zellen ab. Die Haut wird immer dünner und rissiger. Es kann sich ein offenes Bein bilden.

Das „offene Bein“ stellt die schwerste Komplikation einer chronischen Venenschwäche dar. Das Unterschenkelgeschwür entsteht, weil Sauerstoff und Nährstoffe nicht mehr ausreichend in Haut und Gewebe gelangen.

Venenleiden behandeln

Es stehen viele verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, um ein Venenleiden zu behandeln.

Da Venenerkrankungen unbehandelt voranschreiten, sollte man eine Therapie frühzeitig beginnen. Bei ersten Anzeichen wie müde, schwere, schmerzende Beine und Schwellungen sollten Sie einen Arzt aufsuchen und die Symptome abklären lassen. Zur Behandlung eines chronischen Venenleidens gibt es drei Kernziele:

  • Symptome und Beschwerden effektiv lindern
  • Ödeme reduzieren und Hautveränderungen verbessern
  • Fortschreiten der Erkrankung verhindern

Venenleiden vorbeugen

Einer Venenerkrankung kann man oft gezielt vorbeugen. Einfache Maßnahmen wie Beingymnastik, Walking, Nordic-Walking oder Kneippsche Güsse sind ein effektives Mittel, um Krampfadern vorzubeugen.

 

[1] Cornu-Thenard A et al. Importance of the familial factor in varicose disease. Clinical study of 134 families. J Dermatol Surg Oncol. 1994; 20(5):318-26

Infoline & Praxiszeiten

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Viszeralchirurgen (Bauchchirurgie)
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