Magenbypass

Magenbypass: Abnehmen beim Adipositas-Experten in München

Die Magenbypass-Operation richtet sich vor allem an Menschen mit Adipositas, also mit einem BMI von 40 oder mehr. Die Folgeerkrankungen von starkem Übergewicht sind vielfältig. Hierzu zählen unter anderem Typ-2-Diabetes, Arthrose und Bluthochdruck. Wer Schwierigkeiten beim Abnehmen hat und immer wieder mit dem Jo-Jo-Effekt kämpft, kann auf chirurgische Unterstützung zurückgreifen. 

Warum für eine Magenband-OP zu Viszera München?

  • Verringerung des Übergewichts um 60 – 75 %
  • Dr. Merkle ist einer der führenden Adipositas-Chirurgen Deutschlands
  • Behandlung im stationären Umfeld

Sie suchen einen Arzt, der sich auf Adipositas spezialisiert hat, und möchten eine Beratung einholen? Unter 089/890 590 90 oder info@viszera.de erreichen Sie unsere Praxis.

Für wen eignet sich ein Magenbypass?

In unserer Praxis in München empfehlen wir Patienten mit einem BMI ab 40 als eine mögliche, operative Maßnahme die Magenbypass-Operation. Der chirurgische Eingriff richtet sich vor allem diejenigen, die Schwierigkeiten mit der Disziplin haben und deren Übergewicht vor allem durch viele süße Getränke hervorgerufen wird.

Ein Magenbypass allein ist jedoch nicht ausreichend, um Übergewicht abzubauen, sondern kann lediglich unterstützend wirken. Gesunde Ernährung und viel Bewegung sind zwingend erforderlich, um eine Adipositas erfolgreich zu behandeln. Neben einer Bypass-OP bieten wir in München weitere Behandlungen an, um adipösen Patienten das Abnehmen zu erleichtern. Hierzu zählen das Magenband, der Magenballon und ein Schlauchmagen.

Das Konzept Magenbypass

Ziel dieser Operation ist es, einerseits das Magenvolumen des Patienten zu verkleinern und andererseits die Fettverdauung zu umgehen. Normalerweise gelangt der vorverdaute Speisebrei durch den Magen in den Zwölffingerdarm und wird dort mit den Verdauungssäften aus Bauchspeicheldrüse und Galle verwertet.

Durch die Magenbypass-Operation wird ein großer Teil des Magens und ein Stück des Dünndarms, in den die Verdauungssäfte aus Bauchspeicheldrüse und Galle fließen, umgangen und erst später wieder seitlich an den Dünndarm angenäht. Der Restmagen und der Restdünndarm werden wieder miteinander verbunden. Somit wird die Nahrungspassage verkürzt und es wird weniger Nahrung verdaut. Durch die Umleitung der Verdauungssäfte, die zur Fettverdauung nötig sind, kommt es vor allem zu einer deutlich reduzierten Fettaufnahme.

Die Veränderung des Magen-Darm-Traktes kann zwar in seltenen Fällen aufwändig rückgängig gemacht werden, in der Regel wird der Magenbypass jedoch ein Leben lang belassen. So wird auch das Risiko eines Rückfalls deutlich minimiert.

Voraussetzungen für einen Magenbypass

Bevor der Eingriff stattfindet, führen wir in München einige Untersuchungen durch. Denn um den Erfolg der Operation  nicht zu gefährden, müssen krankhafte Veränderungen des Magens ausgeschlossen werden. Im Rahmen einer Magenspiegelung suchen wir den Magen nach möglichen Geschwüren ab. Zudem führen wir einen Ultraschall im Bereich des Oberbauches durch. Zeigen sich hier Gallensteine, entfernen wir sie im Rahmen der anschließenden Operation gleich mit. Sind die Voruntersuchungen ohne auffälligen Befund, steht einer Magenbypass-OP meist nichts mehr im Weg.

Magenbypass: Wie läuft die Operation ab?

Bevor wir einen Magenbypass durchführen, erhalten Sie ein ausführliches Beratungsgespräch. Gerne können Sie alle Fragen in unserer Praxis stellen. Vorab informieren wir Sie im Folgenden allgemein über den Ablauf der OP.

Ablauf und Dauer der Magenbypass-Operation

Den Eingriff führen unsere Ärzte im Rahmen einer Bauchspiegelung (Laparoskopie) durch. Der Patient befindet sich dabei in Vollnarkose. Ziel der Operation ist es, einerseits das Magenvolumen zu verkleinern und andererseits die Fettverdauung zu minimieren. 

Im ersten Schritt des Eingriffs wird der Magen knapp unterhalb des Mageneingangs der Breite nach durchtrennt. Dadurch entsteht ein stark verkleinerter Magen, der etwa 15 bis 20 Milliliter fasst. Der größere Teil des Magens wird nun oben verschlossen.

Ein zweiter Schnitt erfolgt dann etwa 50 Zentimeter hinter dem Zwölffingerdarm. Der Zwölffingerdarm folgt direkt auf den Magen und ist zugleich der erste Teil des Dünndarms (so genannter biliopankreatischer Schenkel). In diesen Bereich münden die Verdauungssäfte von Galle und Bauchspeicheldrüse. Diese Verdauungssäfte sind maßgeblich an der Fettverdauung beteiligt und sorgen dafür, dass der Körper das Fett weiterverarbeiten und speichern kann.

Im letzten Schritt wird nun der kleine Magen mit dem Dünndarm verbunden, der auf den Zwölffingerdarm folgt. Der größere Teil des Magens sowie der Zwölffingerdarm werden über eine kleine Öffnung etwa 100 Zentimeter hinter der neuen Verbindung von kleinem Magen und Darm seitlich angenäht. Auf diese Weise entsteht ein stark verkleinerter Magen, gleichzeitig wird die Fettverdauung um etwa 40 Prozent reduziert. Die Folge ist ein erleichterter Gewichtsverlust und damit ein Schritt weg von der Adipositas.

Der gesamte Magenbypass in der Arabellaklinik München dauert in der Regel zwischen einer und 1,5 Stunden. Nach der Operation bleibt der Patienten etwa fünf Tage in stationärer Behandlung. So können wir auf mögliche Komplikationen schnell und gezielt eingehen.

Hier ein Überblick über die Schnittführung:

Wie geht es nach der Magenbypass Operation weiter?

Ein Magenbypass ist ein großer Eingriff. Schonung und Ruhe sind im Anschluss unbedingt erforderlich. Der Nahrungsaufbau erfolgt schrittweise und wird individuell mit dem Arzt und der Ernährungsberatung abgestimmt. Nach einigen Tagen verlässt der Patient die Klinik. Wichtig sind die Nachsorgetermine. Sie sollten in jedem Fall eingehalten werden, damit wir auf mögliche Komplikationen frühzeitig eingehen können.

Zudem sollten Sie die verordneten Vitamine und Spurenelemente regelmäßig und gewissenhaft einnehmen. Denn aufgrund des veränderten Verdauungstraktes ist es dem Körper nicht mehr möglich, alle benötigten Nährstoffe in ausreichender Menge aus der Nahrung zu beziehen. Die Ergänzungstherapie müssen Sie lebenslang einhalten.

Ernährung nach dem Eingriff – was zu beachten ist

Da der Magen stark verkleinert wurde, müssen auch die Nahrungsmengen entsprechend angepasst werden. Viele Patienten vertragen bestimmte Lebensmittel nicht mehr so gut oder bemerken eine Veränderung im Geschmacksempfinden. Hier muss jeder Patient individuell ausprobieren, welche Nahrung schmeckt und gut bekommt. Aufgrund der eingeschränkten Verdauungsmöglichkeit kann es zum sogenannten Dumping-Syndrom kommen. Dabei entleert der Magen den Nahrungsbrei sturzartig in den Dünndarm. Folgen sind ein Druckgefühl im Oberbauch, Schweißausbrüche und möglicherweise Übelkeit und Erbrechen. Darüber hinaus kann stark fetthaltiges Essen zu Durchfall und Blähungen führen, zu so genanntem Fettstuhl. 

Erfolgsaussichten der Behandlung

Nach der Magenbypass-OP kommt es meist zu einem zuverlässigen Gewichtsverlust der Patienten. In der Regel verlieren sie in den ersten zwei Jahren nach dem Eingriff 60 bis 75 % ihres Übergewichts. Dabei spielt auch die Motivation des Einzelnen eine große Rolle. Denn das operative Verfahren der Magenbypass-OP kann lediglich beim Abnehmen unterstützen. Gesunde Ernährung und viel Bewegung sind die wichtigsten Pfeiler einer erfolgreichen Adipositas Behandlung. 

Welches Risiko birgt eine Magenbypass-OP?

Schwere Komplikationen treten etwa bei 1 – 5 % der Patienten auf. Die schwerwiegendste Komplikation ist der Nahtbruch zwischen den neu geschaffenen Darmverbindungen. Wird der Nahtbruch nicht sofort bemerkt, kann es zu einer lebensbedrohlichen Bauchfellentzündung kommen. Im Rahmen einer Bauchspiegelung wird der Nahtbruch sofort verschlossen. Ist das nicht möglich, ist eine aufwendige Re-Operation notwendig. 

Der stationäre Aufenthalt wird durch die Komplikation deutlich verlängert. Je nach Schwere der Komplikationen ist auch eine Behandlung auf der Intensivstation notwendig.

Insgesamt ist das Risiko für Komplikationen während und nach dem Eingriff bei der Magenbypass-Operation im Vergleich zum Magenband und der Schlauchmagenbildung am höchsten.

Kostenübernahme durch die Krankenkassen

Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Bypass-OP des Magens unter bestimmten Vorrausetzungen. Dazu zählen etwa der gescheiterte Versuch mit konventionellen Methoden abzunehmen sowie erste Folgeerkrankungen der Adipositas. Informieren Sie sich am besten bei Ihrer Krankenkasse. Wichtig ist, dass Sie einen entsprechenden Antrag auf Kostenübernahme einreichen – hier sind wir Ihnen gerne behilflich. Nach einer erfolgreichen Gewichtsreduktion bleiben nicht selten Hautlappen zurück, da sich die Haut nicht schnell genug zurückbildet. Auch für die Kosten einer Straffung und Entfernung des überschüssigen Gewebes kommen die Krankenkassen in manchen Fällen auf. Insbesondere bei wundgescheuerten Hautarealen oder Pilzinfektionen sowie psychischem Leiden ist eine Kostenübernahme möglich.

Welche Alternativen gibt es?

Wer starkes Übergewicht nicht aus eigener Kraft abbauen kann, für den gibt es unterschiedliche unterstützende operative Eingriffe. Denn nicht für jeden Patienten ist der Magenbypass der richtige Weg, um eine Gewichtsreduktion zu erzielen. Alternativen sind etwa ein Magenband, ein Magenballon oder eine Magenverkleinerung (Schlauchmagen). Ein Magenbypass lässt sich zwar mit einigem Aufwand rückgängig machen, empfehlenswert ist dieser Schritt jedoch nicht. Deshalb beraten wir Sie gerne, welche Option für Sie am geeignetsten ist.

Sie möchten einen Termin in unserem Adipositas-Zentrum München vereinbaren? Hier können Sie online buchen. Wir freuen uns, Sie in unserer Sprechstunde willkommen zu heißen!

Dr. Merkle ist gerne für Sie da!

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Wir freuen uns, Ihnen Helfen zu können.

Ein Team von erfahrenen Spezialisten – allesamt renommierte Fachärzte – operiert in hervorragend ausgestatteten Kooperationskliniken mit modernster Technik, hochqualifiziertem Personal und nach neusten Methoden.

Sollte ein stationärer Aufenthalt notwendig sein, gestalten wir diesen so angenehm wie möglich für Sie in unseren komfortabel ausgestatteten Patientenzimmern. Unsere Spezialisten operieren in der Arabella-Klinik München und in der Herzogpark-Klinik München.