Proktologie

Viszera Proktologie Zentrum – Behandlung von Hämorrhoiden, Fisteln & Co.

Schmerzen oder ein Jucken am After sowie Blutungen bereiten Patienten zwar Sorgen – dennoch meiden viele den Gang zum Arzt aus Scham. Dabei ist die Abklärung der verschiedenen Beschwerden wichtig, um frühzeitig Therapien gegen Hämorrhoiden, Abszesse und Fisteln beginnen zu können. Denn je früher wir bei Viszera mit der Behandlung starten, desto erfolgreicher und schonender können wir Therapien bei Enddarm-Erkrankungen gestalten. Unsere Proktologen Dr. med. Sonja Blaumeiser und Dirk Blaumeiser sind gerne für Sie da, um Schmerzen und Blutungen an Gesäß und After mit viel Umsicht und Diskretion zu behandeln. Wann immer möglich, behandeln wir Hämorrhoiden und Co. mit konservativen Therapien. Doch auch die OP-Möglichkeiten in der Chirurgie sind mittlerweile sehr schonend und meist minimal-invasiv.

Warum zum Viszera Proktologie Zentrum München?

  • Breites Leistungsspektrum: Unsere Behandlungen umfassen das gesamte Spektrum der Proktologie. Gemeinsam mit dem Viszera Chirurgie Zentrum München können wir darüber hinaus die gesamte Bandbreite von Dickdarm-Erkrankungen bis hin zum Dickdarmkrebs abdecken
  • Operationen auf Klinikniveau: Viszera Proktologie München kooperiert mit Kliniken und nutzt deren moderne Operationssäle für die Eingriffe
  • Zentrum für Sakralnervenstimulation und Neuromodulation: Wir behandeln Funktionsstörungen des Beckenbodens, des Enddarms und des Schließmuskels mit einer innovativen Technik
  • Spezialsprechstunde für Menschen mit Mastdarmfunktionsstörungen nach traumatischer Querschnittverletzung und angeborener Spina bifida (offener Rücken)

Gerne können Sie einen Termin im Viszera Proktologie Zentrum München vereinbaren. Unsere Proktologen freuen sich auf Ihren Besuch.

Was uns wichtig ist…

Wir wollen Ihnen die Angst nehmen.

Unsere Proktologen wissen, dass manche Patienten Angst vor den Untersuchungen oder vor Schmerzen haben. Sie ist allerdings unnötig: Die meisten Untersuchungen sind schmerzfrei. Gerne klären wir Sie im Voraus über alle Schritte auf, damit Sie immer wissen, was als Nächstes passiert und die Kontrolle behalten.

Wir wollen Ihnen die Scham nehmen.

Das Thema Stuhlinkontinenz ist schambesetzt. Unsere Proktologen wollen Ihnen helfen, diese Scham zu überwinden. Sie reden, wir hören zu, gemeinsam entwickeln wir ein Konzept. Für uns sind diese Themen Teil unseres Berufsalltags.

Wir wollen, dass Sie trotz Ihrer Erkrankung gerne zu unseren Proktologen in unsere Münchner Praxis kommen

Welche Krankheiten unsere Proktologen behandeln

Hämorrhoiden

Hämorrhoiden gehören zur „Grundausstattung“ des menschlichen Körpers. Es handelt sich um blutgefüllte Polster, die an- und abschwellen können und dadurch zur Feinabdichtung des Enddarms beitragen. Erst, wenn dieser sensible Mechanismus gestört ist, entwickelt sich ein Hämorrhoidalleiden. Es treten typische anale Symptome wie Nässen, Jucken, Brennen oder Blutungen auf. Je nach Ausprägung des Befundes wird eine stadiengerechte Hämorrhoiden-Behandlung durchgeführt.

Ursachen für Hämorrhoiden

Schätzungsweise jeder Zweite leidet zumindest einmal im Laufe seines Lebens unter Hämorrhoiden. Dies sind die häufigsten Ursachen für ein Hämorrhoidalleiden:

  • zu wenig Bewegung
  • überwiegend sitzende Tätigkeiten
  • eine ballaststoffarme Ernährung
  • zu wenig Flüssigkeitszufuhr
  • falsches Stuhlverhalten.

Letzteres bedeutet, dass viele Menschen falsch auf der Toilette sitzen. Mit den Füßen am Boden und in gebückter Haltung entsteht ein Knick im Darm und das führt dazu, dass sich der Darm nicht schnell und vollständig entleert. Durch Drücken und starkes Pressen versuchen dann viele Menschen, dem Stuhlgang auf die Sprünge zu helfen. Dies fördert die Bildung von Hämorrhoiden. Meist hilft es bereits, die Füße auf eine kleine Erhöhung zu stellen, um dem Darm die Arbeit zu erleichtern.

Wenn es am After brennt, juckt, schmerzt oder sogar blutet, dann muss man abklären lassen, ob es sich um ein Hämorrhoidalleiden handelt. Hämorrhoiden lassen sich in drei Stadien unterteilen, die sich hinsichtlich ihrer Ausprägung und der Therapie unterscheiden. Gerne können Sie sich im Folgenden einen ersten Überblick verschaffen oder sich direkt bei unseren Münchner Ärzten informieren, wie Hämorrhoiden geheilt werden können.

Übrigens leidet rund die Hälfte aller Frauen in der Schwangerschaft unter Hämorrhoiden. Hier bevorzugen unsere Fachärzte für Proktologie, Dr. med. Sonja Blaumeiser und Dirk Blaumeiser eine besonders sanfte Behandlung mit ballaststoffreicher Ernährung, ausreichend Bewegung und Hämorrhoiden-Salben. 

Stadium I: Verödung (Injektion eines Medikaments)

Beim ersten Stadium handelt es sich um vergrößerte Polster. Diese werden mittels ambulanter Sklerosierung verödet. Dabei spritzt der behandelnde Arzt ein Medikament in die Hämorrhoiden, das sie schrumpfen lässt. Die Verödung ist einfach durchzuführen und schmerzfrei. Sie wird meist im Abstand von mehreren Wochen wiederholt, damit der Effekt für einige Monate oder Jahre anhält. Die Verödung führen wir in Verbindung mit einer lokalen Salbentherapie durch. Entsprechende Präparate können die Schmerzen und den Juckreiz lindern. Wichtig ist auch die Regulation des Stuhls, worüber wir Sie gerne bei Viszera Proktologie München informieren. Mit ballaststoffreicher Kost und viel Flüssigkeitszufuhr verhindern Sie harten Stuhl, der die Hämorrhoiden verletzen kann.

Stadium II: Verödung und Gummibandligatur (Abschnürung der Hämorrhoiden)

Aus dem Analkanal vorfallende Polster, die sich spontan zurückziehen, kennzeichnen das zweite Stadium. Die Behandlung erfolgt mittels Sklerosierung und ambulanter Gummibandligatur. Dabei schnürt unser Proktologe überschüssiges Hämorrhoidalgewebe mit einem kleinen Gummiring ab, damit es der Körper von selbst abbaut. Dieses Verfahren löst meist lediglich ein leichtes Druckgefühl, aber keine Schmerzen aus.

Stadium III: Operation

Im dritten Stadium fallen die Polster aus dem Analkanal nach vorne und müssen mit der Hand zurückgeschoben werden. In diesem Stadium müssen meist chirurgische Maßnahmen ergriffen werden. Der schonende Eingriff erfolgt in einer Klinik mit modernen Operationssälen und unter Einhaltung aller Hygienestandards. Eine lokale Betäubung reicht für den Eingriff aus. Der Proktologe entfernt störende Hautfalten mit kleinen Hautschnitten oder trägt sie mit einer Schlinge ab.

Andere Ursachen für Beschwerden beim Stuhlgang: Analfissur

Nicht immer sind Hämorrhoiden schuld an den starken Schmerzen während und nach dem Stuhlgang. Oftmals zeigt sich ein Riss in der Haut des Analkanals. Man spricht hier von einer Analfissur. Bei frühzeitiger Behandlung mit entsprechenden Salben kann eine Chronifizierung und damit oft auch eine Operation vermieden werden.


Koloskopie (Darmspiegelung)

Bei einer analen Blutung muss die Blutungsquelle identifiziert werden. Scheiden Hämorrhoiden als Blutungsquelle aus, muss gegebenenfalls der gesamte Dickdarm im Rahmen einer Dickdarmspiegelung inspiziert werden. Hierzu steht uns in unserer Praxis in München eine moderne Endoskopieeinrichtung zur Verfügung. Im Rahmen einer Darmspiegelung können Veränderungen im Darm des Patienten genau untersucht werden. Zusätzlich ist es möglich, Polypen (eine Vorstufe zu Darmkrebs) abzutragen und Proben zu nehmen. Ab dem 50. Lebensjahr zählt die Koloskopie zur jährlichen Darmkrebsvorsorge für Männer, für Frauen am dem 55. Lebensjahr.

Analabszesse und Analfisteln effektiv behandeln

Analabszesse entstehen im Analkanal. Den dort gebildeten Eiter versucht der Körper über eine Fistel nach außen abzuleiten. Die Behandlung erfordert meist eine Operation, häufig zunächst notfallmäßig. Der Verschluss der Fistel kann im Einzelfall technisch schwierig sein. Eine besondere Herausforderung stellen die Abszesse und Fisteln bei Morbus Crohn dar. Unsere Ärzte, Dr. med. Sonja Blaumeiser und Herr Dirk Blaumeiser behandelen Sie mit größter Umsicht.

Analvenenthrombose – Schmerzen schnell lindern

Bei einer Analvenenthrombose bildet sich eine bläulich schimmernde, etwa bohnengroße Schwellung am After, die für den Patienten sehr schmerzhaft ist. Meist reicht eine Schmerztherapie aus, um die Analvenenthrombose zu behandeln. Nach drei bis fünf Tagen verschwinden die Schmerzen meist von allein. Nur wenn die Symptome länger anhalten, ist eine Operation erforderlich.

Rektumprolaps – Vorfall des Mastdarms

Der Vorfall des Mastdarms aus dem Analkanal stellt eine schwerwiegende Beeinträchtigung der Lebensqualität dar. Im Vordergrund steht zunächst die Diagnosestellung, die sich trotz des hohen Leidensdrucks der Betroffenen häufig lange hinzieht. Die Behandlung erfolgt in der Regel im Rahmen einer Operation. Je nach Ausprägung bieten sich Operationsverfahren durch den After oder minimalinvasiv durch die Bauchhöhle an. Welches Verfahren im individuellen Fall infrage kommt, entscheidet der Chirurg.

Steißbeinfistel am Gesäß

Eine Steißbeinfistel entsteht, wenn Haare umknicken und in die Haut zwischen den beiden Gesäßhälften wachsen. So können chronische Entzündungen, manchmal auch Eiteransammlungen entstehen. Die Therapie der Steißbeinfistel ist im Rahmen einer minimalinvasiven Operation möglich: Kleinste Schritte reichen aus, um die Haare zu entfernen.

Stuhlinkontinenz sicher behandeln

Eine Stuhlinkontinenz kann das Leben eines Menschen zerstören. Trotzdem muss der Betroffene hohe Hürden überwinden, um sich mit diesem Problem einem Fremden anzuvertrauen. Wir wollen helfen, diese Hürden zu überwinden, um nach differenzierter Diagnostik ein entsprechendes Therapiekonzept anbieten zu können. Dieses Konzept reicht von der Ernährungsberatung über die Physiotherapie bis zu operativen Maßnahmen. 

Stuhlinkontinenz sicher behandeln

Eine Stuhlinkontinenz kann das Leben eines Menschen zerstören. Trotzdem muss der Betroffene hohe Hürden überwinden, um sich mit diesem Problem einem Fremden anzuvertrauen. Wir wollen helfen, diese Hürden zu überwinden, um nach differenzierter Diagnostik ein entsprechendes Therapiekonzept anbieten zu können. Dieses Konzept reicht von der Ernährungsberatung über die Physiotherapie bis zu operativen Maßnahmen.

Stuhlentleerungsstörungen konservativ lindern

Ständiger Stuhldrang ohne Entleerung oder vielfache kleine, unvollständige über den Tag verteilte Stuhlentleerungen können zur Qual werden. Die Ursachen hierfür sind vielfältig und müssen diagnostisch herausgearbeitet werden. Häufig führen konservative Maßnahmen zum Erfolg, so dass eine Operation vermieden werden kann. Unsere Ärzte, Dr. med. Sonja Blaumeiser und Herr Dirk Blaumeiser helfen Ihnen gerne weiter und erstellen gemeinsam mit Ihnen einen Therapieplan.

Funktionsstörung der Blase, des Darmes oder des Beckenbodens

Die Sakralnerven steuern verschiedene Organe, deshalb kann ihre Stimulation bei verschiedenen Beeinträchtigungen helfen.

Zum Beispiel bei:

  • einer überaktiven Blase mit häufigem Wasserlassen
  • einer schwachen Blase, die eine Selbstkatheterisierung erforderlich macht
  • chronischem Beckenschmerz
  • Stuhlinkontinenz
  • Verstopfung

Ursache für die Störungen sind häufig neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder Nervenschädigungen. Die Sakralnervenstimulation kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn andere konservative Behandlungsmethoden erfolglos blieben. In Zusammenarbeit mit unseren neuro-urologischen Kollegen kann dieses Verfahren auch zur Therapierung von Blasenfunktionsstörungen wie der überaktiven Blase eingesetzt werden.

HIV-Patienten mit rektalen Erkrankungen

Das Viszera Proktologie Zentrum München betreut auch Menschen mit HIV/AIDS, die an analen und rektalen Erkrankungen leiden. Hier ist unser Ziel, Vorstufen bösartiger Veränderungen, z.B. im Rahmen einer Condylomerkrankung, zu erkennen, zu behandeln und im Verlauf zu kontrollieren.

Bei Fragen zu unserem Leistungsspektrum vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin in unserer Praxis in München. Wir nehmen uns Ihrer Beschwerden diskret an und möchten Ihnen dabei helfen, ein möglichst unbeschwertes Leben zu führen. In vielen Fällen können bereits kleine Therapien oder minimalinvasive OPs Beschwerden nachhaltig lindern. Dr. med. Sonja Blaumeiser und Dirk Blaumeiser beraten Sie umfassend. Wir freuen uns auf Sie!

Note: 1,0

Sehr kompetente, verständnisvolle Ärztin
Nachdem ich wegen einer Analfissur (evtl. durch die Geburt meines Kindes) bei einem Proktologen war, der mir sofort zur Op riet, wollte ich mir eine zweite Meinung einholen.
Frau Dr. Blaumeiser war sehr verständnisvoll und meinte sofort, dass Sie immer erst versucht ohne Op eine Verbesserung zu erzielen und dass für mich eine Op zum jetzigen Zeitpunkt (Stillen usw.) nicht passend ist.
Nach 7 Tagen war ich beschwerdefrei. Vielen Dank für die angenehme Untersuchung und Verständnis!Super Ärztin!

Quelle: jameda