Magen-Darm

Unser Behandlungsspektrum im Bereich Magen-Darm

Hier wird grundsätzlich zwischen gut- und bösartigen Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich unterschieden.

Das Viszera Chirurgie-Zentrum München bietet modernste Verfahren zur Behandlung von Erkrankungen von Magen und Darm inklusive Gallensteinleiden. Selbst schwierige Eingriffe werden nach Möglichkeit minimalinvasiv in Schlüssellochtechnik durchgeführt.

Magen-Darm München - Viszera

Speiseröhre

Refluxkrankheiten können dank des innovativen LINX™-Reflux-Managementsystems effektiv, schnell und schonend behandelt werden, indem der Speiseröhren-Schließmuskel verstärkt wird.

Gallenblase

Gallenflüssigkeit besteht zu einem großen Teil aus Wasser, zu einem kleineren Teil aus Cholesterin, Gallensäuren und Bilirubin (Gallenfarbstoff).

Magen

Der Magen ist ein Hohlorgan im linken Oberbauch, in dem der ankommende Speisebrei durchmischt, gespeichert und dann langsam in den Darm abgegeben wird.

Blinddarm

Der Blinddarm bildet das sogenannte „blinde“ Anfangsteil des aufsteigenden Dickdarms im rechten Unterbauch. An dessen Ende hängt der sogenannte Wurmfortsatz.

Dickdarm

Zum Dickdarm gehören der Blinddarm mit dem Wurmfortsatz, der aufsteigende, querverlaufende und absteigende Teil des Grimmdarms, das Sigmoid und der Mastdarm.
REFLUX/SODBRENNEN

Leiden Sie unter Reflux? oder Sodbrennen? Wir bieten Ihnen eine optimale Behandlung und Betreuung

GALLENSTEINE

Probleme mit Gallensteinen? Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Operationsverfahren

TUMORCHIRURGIE

Ein großer Schwerpunkt unseres Zentrums ist die Behandlung von Tumoren. Dabei stehen im Vordergrund: Dickdarmkrebs, Enddarmkrebs und Magenkrebs

Dr. Merkle, Dr. Peters, Dr. Blaumeiser und Hr. Blaumeiser sind gerne für Sie da.

Gutartige Erkrankungen

Die Divertikulitis ist die häufigste operationsbedürftige Erkrankung am Dickdarm. Das Konzept der früh-elektiven Chirurgie zusammen mit minimal invasiven Operationstechniken und eine spezielle Technik der Handnaht am Darm haben zu sehr guten Langzeitergebnissen bei unseren Patienten geführt. Der gefürchtete künstliche Darmausgang kann so gut wie immer vermieden werden.

Eine besondere Herausforderung ist für uns die Behandlung der autoimmun bedingten Darmerkrankungen, des Morbus Crohn und der Colitis ulcerosa. Hier ist ein interdisziplinäres Konzept zwingend erforderlich, d. h. die enge Zusammenarbeit zwischen Gastroenterologen und Chirurgen, die wir Ihnen anbieten können.

Die medikamentöse Behandlung muss genau abgestimmt sein auf die Bedürfnisse des Patienten, um die Darmentzündung optimal im Zaum zu halten. Gleichzeitig darf der Zeitpunkt für eine notwendige Operation nicht übersehen werden. Hier sind viel Erfahrung, sichere Operationstechnik und viel Einfühlungsvermögen für die zum Teil über viele Jahre kranken Patienten notwendig.

Die Refluxkrankheit

Welche Ursache hat die Reflux-Erkrankung? Zu welchen Komplikationen kann es kommen? Wann ist eine Operation sinnvoll, und wie wird dabei vorgegangen? – Antworten auf diese Fragen finden Sie in unserem Bereich Reflux.

Gallensteinleiden, Gallengangserkrankungen

Was ist eigentlich die Gallenflüssigkeit und wozu ist sie notwendig? Welches sind die Risikofaktoren für die Bildung von Gallensteinen, was sind mögliche Komplikationen und wann raten wir Ihnen zur Operation Ihres Gallenleidens?

Entzündliche Erkrankungen des Darms

Was ist die Aufgabe des Dickdarms bei der Verdauung? – Zu welchen Komplikationen kann es bei einer Blinddarmentzündung kommen? Wie wird die Operation durchgeführt? Antworten auf diese Fragen und umfangreiche Informationen zur Divertikelkrankheit und zu den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen finden Sie in unserem Darm-Bereich.

Bauchwandbrüche

Bei einer Vorwölbung von Eingeweiden, z. B. von Darmanteilen, kann es sich um einen Bauchwandbruch (Hernie) handeln. Bauchwandbrüche kommen relativ häufig vor wie z. B. der Leisten-bruch. Ausführliche Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem Leistenbruch-Bereich.

Verwachsungen

Nach einer Schädigung des Bauchfells beispielsweise durch eine Operation oder eine Entzündung können Verwachsungen entstehen. Sie bleiben meist von den Patienten unbemerkt, können aber auch zu wiederkehrenden, manchmal starken Beschwerden führen. Unter bestimmten Umständen empfehlen wir eine operative Behandlung.

Wir sind überglücklich, dass uns seit Oktober 2012 ein interdisziplinäres „Morbus Crohn/Colitis-Board“ zur Verfügung steht, wo genau dieses Konzept umgesetzt wird. (Kontakt über Tel. 089/24 44 10 76)

Die Operationen bei Appendicitis, ebenso wie bei Gallensteinleiden sind heute beim Viszera Chirurgie-Zentrum München praktisch ausschließlich im Bereich der minimal invasiven Chirurgie (Laparoskopie) angesiedelt. Dies führt zu einem kurzen Krankenhausaufenthalt, schneller Genesung und Wiedereingliederung in die Berufswelt. Gleichzeitig sieht man fast nicht, dass eine Operation stattgefunden hat, da die kleinen Hautschnitte kaum zu erkennen sind.


Bösartige Erkrankungen

Tumorentstehung bei Dickdarmerkrankungen

Dickdarm- und Mastdarm-Karzinome entstehen meist aus sogenannten gutartigen Vorläufer Tumoren, den Polypen oder Adenomen. Diese gilt es bei einer (Vorsorge-) Darmspiegelung (Coloskopie) zu entdecken und zu entfernen, bevor sie sich zum Karzinom ausbilden. Bösartige oder „maligne“ Tumoren sind anders als gutartige oder „benigne“ Geschwülste der normalen Wachstumskontrolle des Organismus entzogen. Sie vermehren sich in der Regel ungebremst. So penetrieren Tumore bei Dickdarmerkrankungen oft in tiefere Darmschichten und über den Darm hinaus in umliegendes Gewebe, verdrängen und zerstören es. Einzelne Tumorzellen können sich bei Dickdarmerkrankungen aus dem Gewebeverband lösen, über das Blut oder die Lymphbahnen in andere Körperregionen gelangen und dort Tochtergeschwülste (Metastasen) bilden.

Am Anfang stehen die Vorsorge-Untersuchungen durch den hausärztlichen Partner (Test für okkultes Blut im Stuhl, klinische Untersuchungen, Sonographie).

Der entscheidende Schritt zur Diagnose und Lokalisierung eines Tumors ist die Endoskopie (Magenspiegelung beim Magen-Krebs, Darmspiegelung beim Dickdarm- und Mastdarm-Krebs) und die Entnahme von Gewebeproben aus dem Tumor.

Weiterführende Untersuchungen wie die Sonographie, Endosonographie, Computer Tomographie (CT) und Kernspin (MRT) dienen dazu, die Ausdehnung des Tumors und das Vorhandensein von Tochtergeschwüren (Metastasen).

Nachdem jetzt die Art und Ausdehnung des Tumors bekannt sind, gilt es jetzt, ein individuell angepasstes, maßgeschneidertes Behandlungskonzept für den Patienten zu entwerfen.

Tumorchirurgie

Ein großer Schwerpunkt unseres Zentrums ist die Behandlung von Tumoren des Gastrointestinaltraktes. Im Wesentlichen stehen dabei im Vordergrund:

  • Dickdarmkrebs (Colonkarzinom): Erfahren Sie mehr über die Diagnose und das Behandlungskonzept bei Dickdarmkrebs sowie die Darmkrebsvorsorge.
  • Mastdarmkrebs (Rectumkarzinom): Als eine der häufigsten Krebserkrankungen des Darms informieren wir Sie hier über Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten des Mastdarmkrebs.
  • Magenkrebs: Gibt es Risikofaktoren für Magenkrebs? Welche Beschwerden können bei Magenkrebs auftreten? Welche Untersuchungen werden bei Verdacht auf Magenkrebs durchgeführt? Wie sieht die Therapie bei Magenkrebs aus?
  • Gastrointestinale Stromatumoren: Gastrointestinale Stromatumoren sind Weichteiltumore (Sarkome). Sie treten meist in der Wand des Verdauungstrakts auf, am häufigsten in der Wand des Magens oder Dünndarms. Gastrointestinale Stromatumoren wurden erst vor wenigen Jahren als eigene Krebsart erkannt und sind insgesamt selten.

Infoline & Praxiszeiten

INFOLINE

+49 (0)89 – 890 590 90
Mo – Do 08:00 – 18:00
Fr 08:00 – 16:00

PRAXISZEITEN

Mo – Do 08:00 – 17:00
Fr 08:00 – 13:00
und nach Vereinbarung

Wir informieren Sie gerne unverbindlich über unsere Behandlungsmöglichkeiten. Haben Sie Fragen? Dann vereinbaren Sie doch unverbindlich einen Termin in unserer Sprechstunde. Wir stehen Ihnen gerne telefonisch unter Tel. +49 89 89 05 90 90 zur Verfügung. Oder füllen Sie einfach unser Kontaktformular aus und wir melden uns bei Ihnen.

Wir freuen uns, Ihnen Helfen zu können.

Ein Team von erfahrenen Spezialisten – allesamt renommierte Fachärzte – operiert in hervorragend ausgestatteten Kooperationskliniken mit Technik auf aktuellem Stand, hochqualifiziertem Personal und nach neuen Methoden.

Sollte ein stationärer Aufenthalt notwendig sein, gestalten wir diesen so angenehm wie möglich für Sie in unseren komfortabel ausgestatteten Patientenzimmern. Unsere Spezialisten operieren in der Arabella-Klinik München und in der Herzogpark-Klinik München.