Endo-Sleeve

Endo-Sleeve: Narbenloses Verfahren zur schnellen Gewichtsreduktion bei Viszera München

Diese neue Behandlungsmethode zur Gewichtsreduktion bei Übergewicht bis hin zu Adipositas Grad 1 hinterlässt im Gegensatz zu anderen Verfahren aus der Adipositaschirurgie keinerlei Narben. Die Magenwand des Patienten wird beim Endosleeve-Verfahren im Zuge einer Magenspiegelung mit mehreren Nähten gerafft, die man für immer dort belässt. Dadurch nimmt das Gesamtvolumen des Magens ab und der Patient ist schneller satt, ohne hungern zu müssen. Aufgrund der Verkleinerung des Magens mit Bildung eines Magenschlauches durchläuft die Nahrung die Verdauung verlangsamt – auch das bremst das Hungergefühl. Zusätzlich geben wir Ihnen Informationen zur richtigen Ernährungsweise an die Hand.

Warum zu Viszera München?

  • endoskopische Magenverkleinerung ohne Operation
  • keine Narben, geringe Komplikationsrate, verkürzte Schonungszeit
  • Erhaltung des Verdauungsweges
  • Viszera ist deutschlandweit eines der wenigen Zentren, die Endosleeve anbieten
  • Dr. Merkles Schwerpunkte sind Übergewichtsbehandlung und chirurgische Endoskopie (Endo-Sleeve ist eine Kombination aus beidem)

Ist Endo-Sleeve das Richtige für mich?

Die Bildung eines Schlauchmagens mittels Endosleeve ist für Sie geeignet, wenn Sie einen BMI zwischen 30 und 40 haben. Denn bei Übergewicht bis hin zu Adipositas Grad 1 verzeichnen wir bei Viszera mit dem Endosleeve-Verfahren zuverlässige und vor allem rasche Erfolge. Bei diesen Fällen ist eine chirurgische Lösung häufig keine Option. Adipositas eines höheren Stadiums behandeln wir wiederum zum Beispiel mit einer Schlauchmagenoperation, da sie in diesem Fall erfolgsversprechender ist.

Das Endo-Sleeve-Verfahren eignet sich besonders für Personen, die beruflich stark eingebunden sind und sich dennoch rasche Abnehmerfolge wünschen. Es ist eine Alternative zum Magenballon und bietet eine endgültige Lösung, den Magen dauerhaft klein zu halten.

Das Verfahren hat in Deutschland noch keine Langzeitdaten und wird nur an wenigen Zentren angeboten. Wir haben aber gute Erfahrungen damit gemacht. Eine erste große Studie aus Spanien an 700 Patienten zeigt eine sehr vielversprechende Gewichtsreduktion bei geringer Komplikationsrate.

Bei Fragen zum endoskopischen Schlauchmagen oder bei Interesse an einem Beratungsgespräch rufen Sie uns gerne an oder vereinbaren Ihren Beratungstermin bei unseren Adipositas-Spezialisten von Viszera. Hier erklären wir Ihnen gerne den genauen Behandlungsablauf und klären die Kosten. Die Krankenkasse kommt dafür leider nicht auf. Es handelt sich um eine Selbstzahlerleistung. Bei Viszera kostet ein solcher Eingriff ab 9.990 Euro.

Dr. med. Richard Merkle beantwortet gerne Ihre Fragen und führt eine Beratung durch.

Dr. med. Richard Merkle beantwortet gerne Ihre Fragen.

Wie wird das Endo-Sleeve-Verfahren durchgeführt?

Zunächst führt der Arzt ein Endoskop in den Mund ein und platziert es im Magen. Dabei werden keine Schnitte gesetzt, sondern der Ablauf ähnelt einer Magenspiegelung. Von innen rafft Dr. Merkle die Magenwand, um sie zu vernähen. Die Folge: Der Magen ist kleiner und Sie sind schon nach kleinen Mahlzeiten satt.

Die Patienten bleiben nach der Operation für einen Tag in der Klinik, um den Heilungsverlauf zu überwachen und zu lernen, sich besser zu ernähren.

Die häufigsten Beschwerden kurz nach dem Eingriff sind Schmerzen im Hals und in der Magengegend. Sie können mit Schwindel und Übelkeit einhergehen. Diese Begleiterscheinungen verschwinden normalerweise nach 24-48 Stunden und sind mit Medikamenten gut behandelbar. Sie sind nach dem Eingriff nicht fahrtüchtig und sollten in den ersten 12 Stunden nicht alleine sein.

Mögliche Komplikationen sind Blutungen oder Verletzungen des Magens und der Speiseröhre. Sie sind bei den ersten 700 Patienten in Spanien sehr selten aufgetreten und meist konservativ behandelbar gewesen. Zu einem Magendurchbruch ist es bisher nicht gekommen.

Das Verfahren im Überblick:

Betäubung Vollnarkose
Dauer des Eingriffs ca. 1 Stunde
Krankenhausaufenthalt 1-2 Tage
Zahl der Nahtstellen Durchschnittlich 4-6
Arbeitsfähigkeit nach 1-2 Tagen

Wie geht es danach weiter?

In den ersten vier Wochen nach der Operation sollte der Patient nur flüssige bzw. breiige Nahrung zu sich nehmen. Anschließend erfolgt der langsame Umstieg auf leichte Kost idealerweise erfolgt dies nach einer erneuten Magenspiegelung. Sie müssen nicht bzw. kaum mit Vitaminmangelerscheinungen rechnen.

Bei den meisten Patienten kommt es zu einer deutlichen Gewichtsreduzierung innerhalb der ersten zwei Jahre. Die Patienten verlieren bis zu 20 % ihres Körpergewichts. Bei guter Mitarbeit sind aber auch mehr möglich. Wichtig für den Erfolg der Behandlung ist vor allem die Motivation des Einzelnen. Eine Änderung der Verhaltensweisen sowohl beim Essen als auch bei sportlichen Aktivitäten ist essentiell, um den Jojo-Effekt zu vermeiden. Wir unterstützen Sie dabei, indem wir die ideale Balance zwischen Fett, Muskeln und Wasser berechnen und Ihnen Tipps für die Ernährungsumstellung mit auf den Weg geben.

Sie möchten sich beraten lassen? Wir freuen uns auf Sie!

Infoline & Praxiszeiten

INFOLINE

+49 (0)89 – 890 590 90
Mo – Do 08:00 – 18:00
Fr 08:00 – 16:00

PRAXISZEITEN

Mo – Do 08:00 – 17:00
Fr 08:00 – 13:00
und nach Vereinbarung

Wir informieren Sie gerne unverbindlich über unsere Behandlungsmöglichkeiten. Haben Sie Fragen? Dann vereinbaren Sie doch unverbindlich einen Termin in unserer Sprechstunde. Wir stehen Ihnen gerne telefonisch unter Tel. +49 89 89 05 90 90 zur Verfügung. Oder füllen Sie einfach unser Kontaktformular aus und wir melden uns bei Ihnen.

Wir freuen uns, Ihnen Helfen zu können.

Ein Team von erfahrenen Spezialisten – allesamt renommierte Fachärzte – operiert in hervorragend ausgestatteten Kooperationskliniken mit modernster Technik, hochqualifiziertem Personal und nach neusten Methoden.

Sollte ein stationärer Aufenthalt notwendig sein, gestalten wir diesen so angenehm wie möglich für Sie in unseren komfortabel ausgestatteten Patientenzimmern. Unsere Spezialisten operieren in der Arabella-Klinik München und in der Herzogpark-Klinik München.