Manchmal ist es nicht der erste Blick in den Spiegel, der etwas in Bewegung setzt.
Manchmal ist es diese eine Situation: Sie sitzen beim Arzt, die Werte sind wieder schlechter geworden. Oder Sie merken beim Treppensteigen, dass Ihnen schneller die Luft ausgeht. Oder Sie stehen im Kleiderschrank und greifen automatisch zu den Sachen, die „immer gehen“ – weil die Lieblingsstücke längst zu eng sind.
Und dann kommt dieser Gedanke, den viele irgendwann haben:
„Ich muss etwas ändern. Aber bitte nicht mit der nächsten Crash-Diät. Und bitte nicht mit einer Operation.“
Wenn Sie genau da gerade stehen: Willkommen.
Bei Viszera begleiten wir Menschen, die abnehmen ohne OP möchten – medizinisch fundiert, realistisch und so, dass es nicht nur für ein paar Wochen funktioniert, sondern im Alltag.

Warum es oft nicht am „Willen“ scheitert
Die meisten unserer Patientinnen und Patienten sind nicht „undiszipliniert“. Sie haben schon so vieles versucht.
Und häufig klappt es sogar – erst einmal. Was dann kommt, kennen viele: Der Alltag drückt dazwischen. Stress. Ein Geburtstag. Ein Geschäftsessen. Die Müdigkeit am Abend. Und plötzlich ist man wieder in den alten Mustern. Das ist kein Charakterfehler.
Disziplin entsteht nicht durch Druck. Disziplin entsteht durch Routine.
Und genau hier setzen wir an: Wir kombinieren – wenn es sinnvoll ist – medizinische Unterstützung mit einer Umstellung, die im Kopf beginnt und im Alltag stabil wird.
Es gibt nicht „die eine“ Lösung.
Es gibt Menschen, die wollen „endlich die ersten Kilos runter“, damit sie wieder ins Tun kommen. Und es gibt Menschen, die sagen: „Ich habe 20 Kilo vor mir“ – oder: „Eher 30.“ Und manchmal steht auch eine medizinisch schwerere Ausgangslage im Raum. Deshalb arbeiten wir bei Viszera mit drei Bausteinen, die sich – je nach Situation – einzeln oder kombiniert mit Abnehmspritze einsetzen lassen:
| 6-Monatsballon | 12-Monatsballon | Endoskopische Magenverkleinerung | Abnehmspritze | |
| Bezeichnung | BIB Magenballon | Orbera365 Magenballon | EndoSleeve | Mounjaro®, Wegovy®, Saxenda, etc. |
| BMI | Ab 27 | Ab 30 | Ab 30 | Ab 30 |
| Dauer der Behandlung | 6 Monate | 12 Monate | ca. 60–90 Minuten (einmaliger endoskopischer Eingriff) | individuell |
| Gewichtsreduktion | 15 bis 20 kg abnehmen | Bis zu 30 kg abnehmen | Bis zu 50 % des Übergewichts im ersten Jahr verlieren | 10 bis 17 % ihres Körpergewichts |
| Anästhesie | Dämmerschlaf | Dämmerschlaf | Dämmerschlaf | keine |
| Klinikaufenthalt | Ambulant | Ambulant | Ambulant | keiner |
| Kosten | ab 2.799€ | ab 3.299€ | ab 12.200€ | 200-500 EUR/Monat |
Ein Magenballon kann ein starker Start sein, wenn Sie merken: Allein über Ernährung „gegen den Kopf“ zu arbeiten ist gerade zu schwer. Der Ballon nimmt im Magen Platz ein. Viele empfinden dadurch schneller Sättigung – und Portionen werden automatisch kleiner.
Wichtig ist aber nicht nur, dass Sie abnehmen. Wichtig ist, dass Sie in dieser Zeit neue Gewohnheiten etablieren.
Denn genau dafür ist die Tragedauer da: Sie bekommen einen klaren Zeitraum, in dem Essen wieder „normal“ werden darf. Und ja: Für viele ist gerade ein 12‑Monate‑Magenballon hilfreich, weil Veränderung Zeit braucht – nicht als Sprint, sondern als Alltag.
Manche Menschen suchen eine Lösung, die sich anfühlt wie „ein Reset“, ohne dass sie eine klassische Operation möchten.
Beim Endosleeve wird der Magen endoskopisch – also über eine Magenspiegelung – von innen gefaltet und vernäht. Dadurch fasst er weniger.
Viele, die „magenverkleinerung ohne op“ suchen, meinen genau so einen Weg: ohne Bauchschnitt, ohne Fremdkörper im Magen und mit einem klaren Ziel – weniger Magenvolumen, bessere Portionskontrolle.
Für manche ist nicht die Portion das Problem. Sondern der Hunger, der gefühlt „lauter“ ist als jeder Vorsatz. Die Abnehmspritze kann hier helfen – immer ärztlich begleitet und immer mit einem Plan. Denn: Das Ziel ist nicht, „für immer“ auf ein Medikament angewiesen zu sein.
Das Ziel ist, die Phase zu nutzen, in der Veränderungen leichter möglich sind – und gleichzeitig Routinen aufzubauen, damit nachher etwas trägt.
Das hängt stark von der persönlichen Ausgangslage ab – zum Beispiel von Begleiterkrankungen, bisherigen Abnehmversuchen und davon, was medizinisch sicher und sinnvoll ist. Oft ist es hilfreich, schrittweise vorzugehen: zunächst mit einer ärztlich begleiteten Unterstützung, die den Einstieg erleichtert (z.B. Abnehmspritze), und anschließend – wenn passend – mit einer Methode, die das neue Essverhalten im Alltag besser stabilisiert (z.B. EndoSleeve oder Magenballon). Entscheidend ist am Ende immer ein Konzept, das nicht nur beim Abnehmen hilft, sondern auch darauf ausgelegt ist, das Ergebnis langfristig zu halten.
Wir bieten unseren Patienten für Ihre Wunschbehandlung auch bequeme Finanzierungsmöglichkeiten an. Sie können die Kosten der Gewichtsreduktion zinsgünstig in monatlichen Raten begleichen – mit der medipay Patiententeilzahlung!
Eine zinsgünstige und bequeme Ratenzahlungsmöglichkeit für die Selbstkostenanteile oder Privatrechnungen bei außervertraglichen, komfortmedizinischen Leistungen – sowohl für gesetzlich als auch für privat versicherte Patienten.
Eine zinsgünstige und bequeme Ratenzahlungsmöglichkeit für die Selbstkostenanteile oder Privatrechnungen bei außervertraglichen, komfortmedizinischen Leistungen – sowohl für gesetzlich als auch für privat versicherte Patienten.
Eine zinsgünstige und bequeme Ratenzahlungsmöglichkeit für die Selbstkostenanteile oder Privatrechnungen bei außervertraglichen, komfortmedizinischen Leistungen – sowohl für gesetzlich als auch für privat versicherte Patienten.
Eine zinsgünstige und bequeme Ratenzahlungsmöglichkeit für die Selbstkostenanteile oder Privatrechnungen bei außervertraglichen, komfortmedizinischen Leistungen – sowohl für gesetzlich als auch für privat versicherte Patienten.


Adipositas Spezialist und Facharzt für Chirurgie
Standorte: München & Schondorf
Kassenzulassung: gesetzlich & privat

Adipositas Spezialist und Facharzt für Chirurgie
Standorte: München & Schwabach
Kassenzulassung: privat
Abnehmen ohne Operation ist je nach Ausgangslage mit unterschiedlichen Ansätzen möglich – z. B. durch endoskopische Verfahren, temporäre Magenballons oder medikamentöse Unterstützung. Welche Methode sinnvoll ist, hängt vor allem von Ziel, BMI, Vorerkrankungen und bisherigen Abnehmversuchen ab.
Entscheidend ist die Stabilisierung: Routinen, Portionsgrößen, Protein-/Ballaststoffstruktur, Bewegung und realistische Strategien für Stress- und „Ausnahme“-Situationen. Ohne diesen Teil steigt das Rückfallrisiko – unabhängig von der Methode.
Bei größeren Zielen braucht es meist mehr Zeit und ein stabiles Konzept. Je nach Situation kann eine längere Behandlungsdauer (z. B. 12 Monate) oder eine endoskopische Methode sinnvoll sein – oft auch in Kombination mit einer Startphase, die den Einstieg erleichtert.
Es gibt endoskopische Verfahren, die ohne Bauchschnitt auskommen. Dabei wird der Magen über eine Magenspiegelung so verändert, dass die Portionsgrößen im Alltag leichter kontrollierbar werden.
Das ist individuell – aber es gibt ein paar Punkte, die viele vorab wissen möchten:
Kompetenter Erfahrungsaustausch und die neusten Therapieverfahren sind unseren Münchner Viszeralchirurgen wichtig. Mit ihrem langjährigem Fachwissen versorgen sie unsere Patientinnen und finden eine auf Sie individuell abgestimmte passende Behandlungsmethode. Überzeugen Sie sich selbst und lernen Sie unsere Münchner Fachärzte und ihre Schwerpunkte kennen.
Unsere Münchner Fachärzte für Viszeralchirurgie freuen sich auf Sie!
Unsere Fachärzte sind alle Spezialisten auf ihrem Gebiet:
Vereinbaren Sie Ihren Beratungstermin telefonisch unter +49 (0)89 999 499 99 oder via E-Mail an info@lipoedem-zentrum-muenchen.de.
Mit dem Lipödem Zentrum schaffen wir in München eine neue Anlaufstelle für alle Betroffenen. In der Arabella-Straße 5 finden Sie ab sofort Beratung und Behandlung rund um das Lipödem. Aufgrund der Vielschichtigkeit der Erkrankung haben wir uns entschieden, ein interdisziplinäres Zentrum zu gründen und möchten betroffenen Frauen so den Weg zu vielen verschiedenen Fachärzten und lange Wartezeiten ersparen.
Unser Ziel: Im Fokus steht bei uns eine Minderung der Schmerzen, die mit einem Lipödem einhergehen und damit gleichzeitig auch ein Anstieg der Lebensqualität für Betroffene.
Das Lipödem-Zentrum ist eine Tochtergesellschaft von Viszera. Unsere Fachärzte kommen dabei aus unterschiedlichen Fachrichtungen:
Alle Fachärzte bringen langjähriges Wissen auf ihrem Gebiet mit und versorgen unsere Patientinnen von der ersten Beratung, über manuelle Therapien bis hin zu einer operativen Behandlung des Lipödems und sind auch in puncto Nachsorge für Sie da.
Als Lipödem wird eine Fettverteilungsstörung bezeichnet. Diese betrifft vorrangig die Beine, im späteren Stadium auch die Arme. Diäten und Sport helfen den betroffenen Frauen kaum. Was von Außenstehenden oft mit Übergewicht verwechselt wird, stellt sich tatsächlich als schmerzhafte und oft auch stark einschränkende Erkrankung dar. Dabei können auch schlanke Frauen betroffen sein und trotz geringer Ausprägung starke Schmerzen an den Beinen empfinden. Die Erkrankung zeichnet sich aus durch hohe Druckempfindlichkeit und Schwellungen. Die übermäßigen Fetteinlagerungen liegen dabei symmetrisch an beiden Beinen vor.
Eine Lipödem-Erkrankung ist für Betroffene meist mehr als nur eine ästhetische Beeinträchtigung. Die Venen können ebenfalls erkranken, Lymphödeme und Krampfadern treten auf. Nicht zuletzt leidet die Seele der betroffenen Frauen. Dies berücksichtigen wir bei jeglicher Therapie ebenfalls. Im Lipödem Zentrum bieten wir eine stadiengerechte Behandlung und können dank des erfahrenen Fachärzte-Teams bei Begleiterkrankungen gemeinsam mit Ihnen eine umfassende Therapie erarbeiten.
Vereinbaren Sie Ihren Beratungstermin telefonisch unter +49 (0)89 999 499 99 oder via E-Mail an info@lipoedem-zentrum-muenchen.de.
An Krampfadern leidet jeder sechste Mann und jede fünfte Frau in Deutschland. Insgesamt haben 30 Prozent der Deutschen ein Krampfaderleiden. Ganze 90 Prozent der Erwachsenen zeigen ein verändertes Venensystem. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Neben einer genetischen Veranlagung, spielen auch das Alter, Bewegungsmangel und Übergewicht eine Rolle.
Zur Behandlung von Venenleiden stehen uns verschiedene Möglichkeiten der Therapie zur Verfügung. Da Venenerkrankungen unbehandelt voranschreiten, sollte man eine Therapie frühzeitig beginnen. Bei ersten Anzeichen wie geschwollene Beine und Schwellungen sollten Sie einen Arzt aufsuchen und die Symptome abklären lassen. Je nach Symptomen und Stadium der Erkrankung kommen unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten in Frage.
Zur Behandlung eines chronischen Venenleidens gibt es drei Kernziele:
Die Kompressionstherapie gehört bei jeder Form von Venenbeschwerden zur Grundausstattung der Behandlung. Kompressionsstrümpfe oder elastische Bandagen drücken die kranke Vene zusammen und verhindern so den Rückstau des Bluts. Ab einem gewissen Stadium reicht ein medizinischer Kompressionsstrumpf alleine nicht mehr aus und die Schwellungen zu mindern. Hier können dem Patienten zusätzlich Medikamente verschrieben werden, um diese zu reduzieren. In der Medizin unterscheidet man sechs unterschiedliche Stadien.
Als Besenreiser bezeichnet man sichtbare, kleine Venen in der oberen Hautschicht. Sie zeigen eine netzartige und fächerförmige Struktur. Für viele sind sie nur ein kosmetisches Problem. Doch wenn die Besenreiser von müden, schweren Beinen begleitet sind, kann das auf ein ernst zu nehmendes Venenleiden hindeuten.
Besenreiser gelten als medizinisch unbedenklich, werden vom Patienten aber oft als ästhetisch störend wahrgenommen. Zur Entfernung von Besenreisern stehen der Medizin verschiedene Verfahren zu Verfügung, so die Verödung oder Lasertherapie.
Sind die Venen krankhaft erweitert und verhärtet, spricht man von Krampfadern. Der Fachmann nennt sie auch Varizen oder Varikosis.
Liegen Krampfadern vor, schließen die Venenklappen nicht mehr richtig, sodass das Blut immer wieder in die Beine zurückfließt. Dort kommt es in der Folge zu einem erhöhten Druck auf die Venenwände und zu Entzündungen. Die Venenwände werden durchlässig.
Bei der Bekämpfung von Krampfadern können wir auf mehrere Verfahren zurückgreifen. Zur konservativen Therapie gehört die Verordnung von Kompressionsstrümpfen. Mittels Verödung, Lasertherapie und Radiofrequenztherapie können kleinere Krampfadern bekämpft werden. Bei größeren Krampfadern greifen wir auf klassische operative Verfahren zurück. Das Stripping gilt hier als Goldstandard.
Kommt es zu einer Entzündung, schickt der Körper Immunzellen an den Entzündungsort. Damit die Immunzellen in die betroffenen Venen gelangen, öffnen sich Zellen in der Venenwand. Die Venenwand wird durchlässig und Blut kann in das Gewebe austreten. Das Bein schwillt in der Folge an und es kommt zu einem Ödem.
Neben Kompressionsstrümpfen, kann der Arzt bei einer Venenentzündung auch entzündungshemmende Medikamente und Blutgerinnungshemmer, wie Heparin verschreiben. Bei schweren Thrombosen kann ein operativer Eingriff nötig werden.
Die Flüssigkeitsansammlungen im Bein ziehen auch Hautveränderungen nach sich. Weil der rote Blutfarbstoff nicht ausreichend abgebaut wir, verfärbt sich das Bein. Diese Verfärbungen bilden sich nicht mehr zurück. Sollte den Entzündung die tiefen Venen betroffen haben.
Bleibt die Entzündung im Bein bestehen, sterben immer mehr Zellen ab. Die Haut wird immer dünner und rissiger. Es kann sich ein offenes Bein bilden. Das „offene Bein“ stellt die schwerste Komplikation einer chronischen Venenschwäche dar. Das Unterschenkelgeschwür entsteht, weil Sauerstoff und Nährstoffe nicht mehr ausreichend in Haut und Gewebe gelangen.
Hier erfolgt eine Behandlung mit einer Kombination von Kompressionstherapie, Wundauflagen und Wundverbänden.
Einer Venenerkrankung kann man oft gezielt vorbeugen. Einfache Maßnahmen wie Beingymnastik, Walking, Nordic-Walking oder Kneippsche Güsse sind ein effektives Mittel, um Krampfadern vorzubeugen.
Die häufigsten Risikofaktoren für die Entstehung einer Venenerkrankung sind eine erbliche Veranlagung, das Geschlecht und zunehmendes Alter. Aber auch Lebensstilfaktoren wie Bewegungsmangel oder Übergewicht tragen zur Entstehung bei.
Wenn Mutter und Vater an Krampfadern leiden, haben Kinder eine 90-prozentige Wahrscheinlichkeit im mittleren Lebensalter auch Krampfadern zu entwickeln. Wer nicht erblich vorbelastet ist, hat immer noch ein Risiko von 20 Prozent.[1]
Je älter man wird, desto mehr verliert das Gewebe an Elastizität. Diese Entwicklung betrifft nicht nur die Haut, sondern gilt auch für die Venen.
Wer im Alltag lange stehen oder sitzen muss, riskiert, dass sich das Blut in den Venen staut. Auf diese Weise ist der Rücktransport des Blutes zum Herzen gestört. Sie können Ihre Venen durch regelmäßige Bewegung oder Hochlegen der Beine entlasten. Körperliche Betätigung – egal ob Sport oder einfach nur spazieren gehen – aktiviert die Muskelpumpe und unterstützt so den Rücktransport des Blutes zum Herzen.
Wenn Sie zu viele Kilos auf den Hüften haben, können Sie die Entstehung einer chronischen Venenerkrankung fördern. Durch das Übergewicht kann es in den Beinvenen zu einem Bluthochdruck kommen. Bluthochdruck ist ein Risikofaktor für Venenentzündungen.
Der Glaube, dass Frauen häufiger von einer Venenerkrankung betroffen sind, ist weit verbreitet. Fakt ist allerdings nur, dass Krampfadern im mittleren Alter bei Frauen häufiger vorkommen. Der Grund dafür sind wahrscheinlich hormonelle Einflüsse, da das Erkrankungsrisiko mit der Anzahl vorausgegangener Schwangerschaften steigt.
Für die Entstehung einer Venenerkrankung ist gestautes Blut ein Risikofaktor. Mit der Zeit sind die Venen weniger elastisch, die Venenklappen verschleißen oder die Muskelpumpe arbeitet nicht richtig, sodass das Blut nur schwer zurück zum Herz strömen kann.
Wenn der Druck des Blutes auf die Venenwand anhält, löst das eine Entzündungsreaktion im Bereich der kleinsten Venen aus, die für die Mikrozirkulation wichtig sind. Im Mittelpunkt der Entzündung steht das sogenannte Endothel. Es kleidet die Venen von innen aus und wird bei einer Entzündung durchlässiger für Blut und Flüssigkeiten. Wenn Flüssigkeit dann in das umliegende Beingewebe austritt, entstehen Ödeme. Man bezeichnet das umgangssprachlich auch als „Wasser in den Beinen“.
Die Ödeme stören im weiteren Verlauf die Mikrozirkulation. Das Beingewebe (Haut, Muskel, Venen) kann so nicht mehr richtig mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden.
Quellen:
1. Cornu-Thenard A et al. Importance of the familial factor in varicose disease. Clinical study of 134 families. J Dermatol Surg Oncol. 1994; 20(5):318-26
Rund fünf Prozent der Brüche, die bei Erwachsenen festgestellt werden, sind Nabelhernien. Rechtzeitig operiert, stellen sie keine Gefahr dar. Erfahren Sie alles über die ambulante Operation des Nabelbruchs und die Nachsorge.
Ambulant statt stationär?
Manche Nabelbrüche sind sehr klein, manche so groß wie ein Tennisball. Erwachsenen ist in den meisten Fällen eine Operation anzuraten, denn der zunächst harmlose Nabelbruch kann zu einer Einklemmung der Bauchorgane führen, die lebensbedrohlich ist. Nabelhernien heilen nicht von selbst, sondern werden mit der Zeit immer größer.
Die einzige Behandlungsmöglichkeit ist die Operation, bei der der Chirurg den Bruchinhalt zurückdrängt und die Lücke verschließt. Viele Nabelbrüche können ambulant operiert werden, besonders wenn sie nicht zu groß sind. Der medizinische Standard ist in gut ausgestatteten Praxen derselbe wie in einer Klinik. Größere Brüche oder Begleiterkrankungen können allerdings für eine stationäre Operation sprechen.
Verschiedene Verfahren und Risiken
Es gibt mehrere Verfahren, um einen Nabelbruch zu behandeln. Meist kommt ein Netz zum Einsatz, um die Bruchpforte zu verschließen. Es gibt viele verschiedene Techniken und Netzmaterialien, aus denen der erfahrene Chirurg die jeweils vielversprechendste auswählt. Bei kleinen Brüchen kann auch eine Naht ausreichen.
Nabelbruchoperationen gelten als sehr sicher. Wundentzündungen, Heilungsstörungen und Blutungen kommen nur selten vor. Der Patient erhält je nach OP-Technik, Begleitererkrankungen, Alter und eigenen Wünschen eine Lokalanästhesie oder eine Vollnarkose, damit die OP schmerzfrei verläuft.
Nach der OP
Nach ein bis zwei Stunden kann der Patient wieder nach Hause gehen, sollte jedoch nicht sofort wieder Autofahren. Gegen mögliche Beschwerden erhält er Schmerzmittel.
In der ersten Nacht sollte der Patient nicht alleine zu Hause sein, um bei möglichen Komplikationen sofort Unterstützung zu erhalten. Je nach körperlicher Belastung im Beruf wird er für ein paar Tage bis zu einer Woche krank geschrieben.
Essensvorschriften gibt es keine, allerdings sind fettarme und leicht verdauliche Speisen am günstigsten. Kurz zu duschen ist problemlos möglich, längere Aufenthalte im Wasser sind nach zehn Tagen wieder erlaubt. Auf schwere Lasten oder Bauchmuskeltraining sollten die Patienten je nach OP-Methode mehrere Wochen bis Monate verzichten, um die Wunde nicht übermäßig zu belasten. Leichter Sport wie Joggen oder Wandern ist allerdings kein Problem.
Rezidive sind möglich
Nach der Operation sollte die Nabelhernie nicht noch einmal auftreten. In rund 10 Prozent der Fälle kommt es jedoch zu Rezidiven, was zum Einen im Bindegewebe, zum Anderen aber auch in der Erfahrung des Chirurgen begründet liegt. Deshalb lohnt es sich, einen versierten Operateur aufzusuchen, der sich auf Hernienchirurgie spezialisiert hat.
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