OP der chronischen Analfissur
Wenn Schmerzen beim Stuhlgang über Wochen anhalten und keine Salbe oder Sitzbäder mehr helfen, steckt häufig eine chronische Analfissur dahinter. In solchen Fällen kann eine Fissurektomie die Heilung fördern. Bei Viszera in München wird dieser Eingriff von erfahrenen Spezialisten der Proktologie schonend, minimalinvasiv und meist ambulant durchgeführt. Ziel ist es, das betroffene Gewebe zu entfernen, die Wundheilung zu unterstützen und die Beschwerden zu lindern.
Wiederkehrende Beschwerden im Analbereich? Wenn eine Analfissur nicht abheilt, kann eine Fissurektomie die dauerhafte Lösung sein.
Harter Stuhlgang oder starker Druck können die Haut am After einreißen und bei anhaltender Reizung zur chronischen Analfissur führen.
Die Fissurektomie verläuft in mehreren schonenden Schritten, bei denen krankes Gewebe entfernt und die Heilung optimal vorbereitet wird.
Die richtige Nachsorge spielt eine zentrale Rolle für eine schnelle und komplikationsfreie Heilung nach der Fissurektomie.
Die Fissurektomie ist ein sehr sicherer Eingriff mit geringen Risiken und hervorragenden Heilungschancen, besonders bei schonender, minimalinvasiver Durchführung.
Wir beantworten die häufigsten Fragen rund um die Fissurektomie.
Was ist eine Fissurektomie?
Die Fissurektomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem eine chronische Analfissur operativ entfernt wird. Dabei beseitigt der Arzt das vernarbte oder entzündete Gewebe am Afterrand, um eine neue, gesunde Wundheilung zu ermöglichen. Das Ziel ist, den schmerzhaften Riss endgültig zur Abheilung zu bringen und die Beschwerden dauerhaft zu beseitigen.
Bei Viszera in München wird die Fissurektomie mit modernen, minimalinvasiven Techniken durchgeführt. In vielen Fällen genügt eine Behandlung in Lokalanästhesie, also in örtlicher Betäubung. Alternativ kann der Eingriff auf Wunsch auch in Narkose erfolgen. Durch das schonende Vorgehen sind die Schmerzen nach der Operation meist gering, und die Heilung verläuft in der Regel komplikationslos.


Wann ist eine Fissurektomie notwendig?
In den meisten Fällen heilt eine akute Analfissur mit konservativer Behandlung, also durch Salben, Sitzbäder und eine ballaststoffreiche Ernährung. Wenn die Beschwerden jedoch länger als sechs Wochen anhalten, spricht man von einer chronischen Analfissur. In diesem Zustand hat sich meist vernarbtes Gewebe gebildet, das die natürliche Heilung verhindert.
Eine Fissurektomie ist dann sinnvoll, wenn die Schmerzen trotz sorgfältiger Behandlung bestehen bleiben oder sich die Fissur immer wieder entzündet. Der Eingriff entfernt das verhärtete Gewebe und schafft so die Voraussetzung für eine stabile Wundheilung. Damit lassen sich nicht nur Schmerzen und Blutungen deutlich reduzieren, sondern auch Folgebeschwerden wie Muskelverkrampfungen oder kleine Abszesse verhindern.
Ihre Experten für die Fissurektomie in München

PD Dr. med. Sonja Blaumeiser
Fachärztin für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Standorte: München & Privatpraxis Vaterstetten
Kassenzulassung: gesetzlich & privat

Dirk
Blaumeiser
Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Standorte: München & Privatpraxis Vaterstetten
Kassenzulassung: gesetzlich & privat
Chronische Analfissur – Ursachen und Verlauf
Eine Analfissur entsteht häufig durch
- harten Stuhlgang
- starkes Pressen
- eine Verengung des Schließmuskels
Dadurch reißt die empfindliche Haut im Afterbereich ein. Bleibt die Stelle dauerhaft gereizt, etwa durch wiederholte Entzündungen, kann sie nicht mehr vollständig abheilen. Das führt zu einer chronischen Reizung und oft zu anhaltenden Schmerzen beim Stuhlgang.
Mit der Zeit bildet sich um die Fissur herum vernarbtes Gewebe, das schlecht durchblutet ist. Dadurch entsteht ein Kreislauf aus Schmerz, Muskelspannung und verzögerter Heilung. Eine operative Fissurektomie kann hier Abhilfe schaffen.
Ablauf der Fissurektomie
Vor dem Eingriff findet ein ausführliches Beratungsgespräch statt. Dabei erklärt das Team den genauen Ablauf, beantwortet offene Fragen und legt fest, ob die Operation in Lokalanästhesie oder auf Wunsch in kurzer Narkose durchgeführt wird. In den meisten Fällen erfolgt der Eingriff ambulant, sodass Patienten am selben Tag wieder nach Hause gehen können.
Vor der Operation wird der Afterbereich sorgfältig gereinigt und desinfiziert. Eine örtliche Betäubung sorgt dafür, dass der Eingriff schmerzfrei verläuft. Bei Bedarf kann zusätzlich ein leichtes Beruhigungsmittel verabreicht werden.
Im nächsten Schritt entfernt der Arzt das vernarbte oder entzündete Gewebe im Bereich der Fissur. Dabei wird darauf geachtet, dass gesundes Gewebe erhalten bleibt. Ziel ist es, eine gut durchblutete Wundfläche zu schaffen, die anschließend natürlich abheilen kann.
In manchen Fällen wird der innere Schließmuskel leicht gedehnt oder ein kleiner Schnitt gesetzt, um den Druck im Afterkanal zu verringern. Das fördert die Durchblutung und reduziert das Risiko, dass sich erneut Schmerzen oder Krämpfe bilden.
Nach dem Eingriff wird die Wunde offen belassen, damit sie von innen nach außen heilen kann. Ein kleiner Verband oder eine saugfähige Kompresse schützt die Stelle in den ersten Stunden nach der Operation.
Der gesamte Eingriff dauert meist 20 bis 30 Minuten und verläuft dank moderner, minimalinvasiver Technik in der Regel sehr schonend.
Laserbehandlung als Alternative
Neben der klassischen chirurgischen Fissurektomie bieten wir auch die Laserbehandlung an. Hierbei wird das vernarbte Gewebe mithilfe eines präzisen Laserstrahls abgetragen – ohne größere Schnitte und nahezu blutungsfrei. Diese Methode ist besonders schonend und kann die Wundheilung beschleunigen. Welche Behandlungsform im Einzelfall empfohlen wird, bespricht unser Ärzteteam individuell mit Ihnen.

Nachsorge und Heilungsverlauf
Nach der Fissurektomie ist eine sorgfältige Nachsorge wichtig, um die Wundheilung zu unterstützen und Komplikationen zu vermeiden. Die Heilung verläuft bei den meisten Patienten problemlos und dauert in der Regel mehrere Wochen. In dieser Zeit wird neues, gesundes Gewebe gebildet.
Verhalten nach dem Eingriff
In den ersten Tagen nach der Operation können leichte Schmerzen oder ein Brennen auftreten. Diese Beschwerden lassen sich meist gut mit milden Schmerzmitteln lindern. Sitzbäder mit warmem Wasser fördern die Durchblutung und beschleunigen die Heilung. Eine gründliche, aber sanfte Hygiene ist besonders wichtig – die Wunde sollte sauber und trocken gehalten werden.
Ernährung und Verdauung
Eine ballaststoffreiche Ernährung mit ausreichend Flüssigkeit sorgt für weichen Stuhl und verringert den Druck beim Stuhlgang. So kann die Wunde ohne erneute Reizung abheilen. Kurzzeitig können auch milde Abführmittel hilfreich sein, um Verstopfung zu vermeiden.
Kontrollen und Heilungsdauer
Die erste Kontrolluntersuchung findet meist wenige Tage nach dem Eingriff statt. Dabei wird überprüft, wie gut die Wundheilung verläuft und ob sich Anzeichen einer Entzündung zeigen. Die vollständige Heilung dauert im Durchschnitt vier bis acht Wochen, abhängig von der individuellen Situation.
Während dieser Zeit sollten Patienten starke körperliche Belastung, Sport und längeres Sitzen möglichst vermeiden. Wenn die Heilung abgeschlossen ist, können sie ihren Alltag in der Regel ohne Einschränkungen wieder aufnehmen.
Risiken und Erfolgsaussichten
Die Fissurektomie gilt als ein sicherer und bewährter Eingriff in der Proktologie. Komplikationen sind selten und meist gut behandelbar. Wie bei jeder Operation kann es in Einzelfällen zu Nachblutungen, leichten Schmerzen oder Wundheilungsstörungen kommen. Durch das schonende, minimalinvasive Vorgehen bei Viszera werden diese Risiken jedoch deutlich reduziert.
Ein häufiges Anliegen vieler Patienten betrifft das Thema Fissurektomie und Inkontinenz. Bei schonender Durchführung besteht hier kein relevantes Risiko. Der Schließmuskel bleibt in seiner Funktion vollständig erhalten, sodass keine dauerhafte Beeinträchtigung der Kontrolle über den Stuhlgang zu erwarten ist.
Die Erfolgsaussichten nach einer Fissurektomie sind sehr gut. In der Regel heilt die Wunde vollständig ab, und die Beschwerden verschwinden dauerhaft. Viele Patienten berichten, dass sie sich bereits wenige Wochen nach dem Eingriff deutlich wohler fühlen. Wichtig für den langfristigen Erfolg sind eine konsequente Nachsorge, eine gesunde Verdauung und die regelmäßigen Kontrolltermine in der Praxis.
Terminvereinbarung & Kontakt
Wenn Sie unter einer chronischen Analfissur leiden und über eine operative Behandlung nachdenken, sind Sie bei Viszera in München in erfahrenen Händen. Unser Team nimmt sich Zeit für eine sorgfältige Untersuchung, eine verständliche Aufklärung und eine individuelle Therapieplanung.
Vereinbaren Sie jetzt einen Termin zur persönlichen Beratung – telefonisch oder über das Kontaktformular auf unserer Website. Gemeinsam besprechen wir, ob eine Fissurektomie oder eine alternative Behandlung wie die Lasertherapie für Sie infrage kommt.
Häufige Fragen zur Fissurektomie (FAQ)
Die Heilungsdauer nach einer Fissurektomie beträgt in der Regel vier bis acht Wochen. In dieser Zeit bildet sich neues, gesundes Gewebe. Eine gute Wundpflege, eine ballaststoffreiche Ernährung und regelmäßige Kontrollen unterstützen die Heilung und beugen Rückfällen vor.
Die Operation selbst wird unter Lokalanästhesie oder Narkose durchgeführt und ist daher schmerzfrei. Nach dem Eingriff können vorübergehend leichte Schmerzen auftreten, die sich mit gängigen Schmerzmitteln gut behandeln lassen. Viele Patienten berichten, dass die Beschwerden bereits nach wenigen Tagen deutlich nachlassen.
Ja. Bei Viszera in München erfolgt die Fissurektomie in der Regel ambulant. Patienten können nach einer kurzen Erholungszeit wieder nach Hause gehen. Nur in seltenen Fällen ist eine stationäre Beobachtung notwendig.
Die Fissurektomie nach Gabriel ist ein klassisches Operationsverfahren, bei dem die Fissur mitsamt vernarbtem Gewebe vollständig entfernt wird. Ziel ist eine offene Wundheilung unter Erhalt der Schließmuskelfunktion. Diese Methode wird seit vielen Jahren erfolgreich angewendet und gilt als besonders zuverlässig.
Nein, bei fachgerechter Durchführung besteht kein relevantes Risiko für Inkontinenz. Der Schließmuskel wird geschont und bleibt voll funktionsfähig. Leichte, vorübergehende Veränderungen im Druckgefühl sind selten und verschwinden meist nach kurzer Zeit.
Die Nachbehandlung besteht aus regelmäßigen Kontrollen, sorgfältiger Hygiene und der Förderung einer weichen Stuhlkonsistenz. Sitzbäder, ausreichend Flüssigkeit und eine ausgewogene Ernährung unterstützen die Wundheilung. Die meisten Patienten sind nach wenigen Wochen wieder vollständig beschwerdefrei.
